Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 7 ° wolkig

Navigation:
Mehr Licht und Grün für die Dorfmitte

Dorferneuerung Mehr Licht und Grün für die Dorfmitte

Was mit dem Dorfentwicklungsprogramm alles in Angriff genommen werden soll, haben zwei Arbeitskreise erarbeitet. Am Freitagabend folgte die Vorstellung vor Ort.

Voriger Artikel
Hunde mit Intelligenz und einer Portion Eigensinn
Nächster Artikel
Einbruchsserie in Weimar

Wie soll unsere Dorferneuerung aussehen? Am östlichen Dorfeingang besprachen die Bürger die Möglichkeiten der Radwegeanbindung nach Rauischholzhausen und die Gestaltung des Dorfeinganges.

Quelle: Martina Becker

Wittelsberg. Zentrale Plätze, wichtige gesellschaftliche Treffpunkte oder kulturelle Besonderheiten finden durch die Dorferneuerung in der Regel eine Aufwertung. Kurzum – die Dörfer werden attraktiver. So ist auch die Vorstellung für Wittelsberg. In der Theorie haben sich mit diesen Fragen bereits zwei Arbeitskreise beschäftigt, Vorschläge erarbeitet und Schwerpunkte gesetzt. Beim Ortsrundgang am Freitag wurden diese Ideen rund 40 interessierten Bürgern am Objekt erläutert. An neun Stationen stellte Bürgermeister Andreas Schulz vor, wie das angedachte „Facelifting“ für den Ort aussehen kann. Will heißen, dass noch keine konkreten Ausführungen festgelegt, sondern zunächst die Möglichkeiten aufgezeigt wurden. Begleitet wurde die Veranstaltung auch von Elisabeth Schade und Julian Adler vom beauftragten Planungsbüro Fischer. Der Fachdienst Dorferneuerung vom Landkreis Marburg-Biedenkopf war vertreten durch Martina Berghemer.

Ganz oben auf der Wunschliste steht die Neugestaltung der Ortsmitte, im Bereich vom Frischmarkt Adam Wilhelm. Dort erwartet man sich mehr Licht und Grün, um die Aufenthaltsfunktion zu stärken. Angedacht ist der Abriss des alten Backhauses und des daran angrenzenden, unbewohnten Wohnhauses. Auch die Busbucht soll in die Platzgestaltung einbezogen werden.

Am Herzen liegt der Bevölkerung auch der Kirchberg. Dort wurde beispielsweise über eine Neugestaltung im Bereich des Kriegerdenkmals und die Herstellung alter Sichtbeziehungen gesprochen. Eine Steigerung der Attraktivität dieses Bereichs um die Kirche und am Friedhof sollen möglichst auch touristische Effekte haben. Dabei müsse alles unter dem Gesichtspunkt geplant werden, die Würde von Kirche und Friedhof zu wahren, betonte Schulz.

Für die Ortseingänge besteht zudem der Wunsch einer Torwirkung durch entsprechende Bepflanzung. In die Reihe der Ideen gehört mit „deutlicher Priorität“ das Bürgerhaus. Energetische Ertüchtigung, Freiflächengestaltung einhergehend mit einer deutlichen Attraktivitätssteigerung im Inneren ist die Vorstellung. In diesem Zusammenhang machte der Bürgermeister klar, dass eine Investition nur Sinn mache, wenn auch eine Steigerung der Nutzung zu erwarten sei. Das heißt für die Wittelsberger, dass im Vorfeld der Planungen ein Nutzungskonzept erstellt werden muss. Die könnte beispielsweise ein Treffpunkt für Senioren sein, schlug Schulz vor.

von Martina Becker

Mehr lesen Sie am Montag in der gedruckten OP.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr