Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 0 ° Schneeregen

Navigation:
Massive Schäden am Ortsjugendheim

Sanierungen in Oberweimar Massive Schäden am Ortsjugendheim

Bevor die Sitzung des Ortsbeirates begann, trafen sich die Mitglieder um ihren Vorsitzenden, Andreas Kaletsch, sowie die Erste Beigeordnete, Martina Klein, zu einer Ortsbegehung.

Voriger Artikel
Schüler erneuern Holzsteg
Nächster Artikel
Lieblingsort 
mit Spaßfaktor

Der Ortsbeirat begeht die Obergasse in Richtung Kirche, die jetzt saniert werden soll.

Quelle: Ingrid Lang

Oberweimar. Die Begehung führte vom Treffpunkt am Ortsjugendheim zur Kreuzung Kob­lenzerstraße und Germershäuserstraße, weiter zum Talweg, bis zum Friedhof und zurück über den Hohlweg und die Obergasse bis zum Spielplatz. Dabei trotzten die Ortsbeiratsmitglieder selbst dem starken Regen und dem Gewitter und setzten ihre Begehung, zu der immer wieder einzelne Bürger hinzukamen, fort.

Im Ortsjugendheim sah sich der Ortsbeirat die massiven Schäden im Untergeschoss an. Hier müssen die Räume unter der Außentreppe dringend saniert werden, damit weitere Schäden vermieden werden. Vor allem bei Starkregen dringt das Wasser, wohl verursacht durch einen Bauschaden an der Treppe, bis in die Kellerräume, so dass die Wände stark geschädigt sind und der Putz blättert.

Sanierung der Obergasse beginnt

Der Ortsvorsteher berichtete, dass das Ortsjugendheim stark von den Vereinen genutzt werde. Im Saal gilt es, die Deckenleuchten zu überprüfen und gegebenenfalls durch LED‘s zu ersetzen. Zudem sollen die Fehler in der Elektrizität geklärt werden. In der Obergasse entlang der Kirche wird jetzt mit der Sanierung der Straße bis zum Dreieck Hohlweg begonnen. Verärgert sind die Anlieger darüber, dass sie im Unklaren über die Sanierungskosten der Straßen gelassen werden. Lediglich bei Cordula Schmidt vom Bauamt erhalte man eine mündliche Auskunft. Auch sind sich die Anlieger nicht einig, warum ein Teil der Obergasse gepflastert und der andere Teil geteert werden soll.

Der Ortsbeirat wünscht sich im Zuge der Sanierung, dass dann auch die Straßenbeleuchtung überprüft und gegebenenfalls mit LED‘s versehen werden. Die Anlieger vom Hohlweg wünschen sich dagegen keinen Ausbau ihrer Straße. Im Hohlweg müsse allerdings dort, wo das Breitbandkabel verlegt wurde, noch eine feine Teerschicht aufgebracht werden.

Barrierefreie und sichere Gehwege

Der Ortsbeirat bittet um Mitteilung was mit dem Pflanzkübel und dem mit Unkraut bewachsenen Beet an der Kreuzung Koblenzerstraße und Gemershäuserstraße geschehen soll. Bemängelt wurde auch von einigen Bürgern, dass eine Gefahr vor allem für die Kinder beim Aussteigen aus dem Bus besteht, denn die Autofahrer, die in Richtung Gladenbach unterwegs sind, fahren einfach an der versetzten Insel links vorbei. Zudem sollte der Bürgersteig abgesenkt und barrierefrei werden, damit Mütter mit Kinderwagen und gehbehinderte oder ältere Menschen mit Rollator einwandfrei von der einen zur anderen Straßenseite gelangen. Hier sollte schnellstens eine Lösung gefunden werden.

Ein weiterer Punkt war der Grüne Weg, der zum Talweg führt. Eventuell wäre eine einseitige Sperrung möglich, oder aber zum Talweg hin könnte ein Pfosten gesetzt werden. Einige Anlieger äußerten Bedenken, dass der Hang abrutschen könnte. Einig ist sich der Ortsbeirat, dass in einem Gespräch oder vor Ort mit der Gemeinde und dem Bauamt die weitere Nutzung des Wirtschaftsweges, der zum Talweg führt, geklärt werden soll.

Neugestaltung des Oberweimarer Friedhofs

Die Bordsteine am Bürgersteig, der am Friedhof entlang führt, zeigt starke Schäden auf. Bereits vor fünf Jahren sollte es eine Neugestaltung mit Bäumen und Pflanzen auf dem Friedhof geben. Selbst der aufgebaute Windschutz neben der Friedhofshalle hat bis heute kein Dach, sondern es ragen nur die Stahlträger in die Luft. Zudem müsste der Eingangsbereich der Leichenhalle renoviert werden. Der Ortsbeirat möchte sich Gedanken über die Neugestaltung des Friedhofs machen sowie über neue Bestattungsmöglichkeiten.

Weitere Themen waren kleinere Mängel am Spielplatz neben dem Ortsjugendheim. Dazu zählt die Instandsetzung der Eingangstür, das Flicken der Plane für den Sandkasten, dem nebenstehenden Zaun, dem Freischneiden der Bäume und dem Säubern zugewachsener Beete.

In der Koblenzerstraße sollen zudem Parkplätze geschaffen werden. Einer Sanierung bedarf auch die Germershäuserstraße von der Einfahrt Koblenzerstraße bis zur Einmündung Rübenstein. Alle Beschlüsse des Ortsbeirates wurden einstimmig gefasst.  

von Ingrid Lang

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr