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Markt führt die Menschen zusammen

Advent in Hachborn Markt führt die Menschen zusammen

Wohin am 3. Advent? Für rund 6000 Menschen aus dem Landkreis und darüber hinaus war das keine Frage. Sie kamen nach Hachborn, um weihnachtlichen Zauber zu erleben.

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Beim Markt in Hachborn hatte der Nikolaus, unterwegs, um Geschenke zu verteilen, ordentlich zu tun.

Quelle: Martina Becker

Hachborn. Der Kunst-, Kultur- und Weihnachtsmarkt hat am Wochenende das Dutzend vollgemacht. Vor zwölf Jahren startete die Gemeinde Ebsdorfergrund mit der Veranstaltung auf dem Hofgut Fortbach. Seit etwa sechs Jahren etabliert sich der Markt in Hachborn rund um das Bürgerzentrum. Am Wochenende erwies er sich auch nach so vielen Jahren wieder als Publikumsmagnet. Die Veranstaltung sei eine Kostbarkeit im Reigen der Weihnachtmärkte in der Region, meinte Bürgermeister Andreas Schulz. Er begrüßte die ersten Besucher am Samstagnachmittag. „Wir brauchen die Begegnung in den Dörfern, und Weihnachten ist nun mal ein schöner Anlass, um sich dafür Zeit zu nehmen“, so Schulz.

Auch Pfarrer Sven Kepper betonte: „Das Wunderbare an Weihnachten ist, dass es die Menschen zusammenführt.“ Darüber hinaus wirkten die Marktstände anziehend. In diesem Jahr waren es 84 Stände, so viele wie nie. Sie boten das gesamte Spektrum, das Weihnachten und Kunsthandwerk ausmacht. Zudem ist der Markt nicht nur eine Veranstaltung der Gemeinde, sondern ein Gemeinschaftsprojekt mit den Hachborner Vereinen. Dass hier jeder Aussteller seinen Platz fand und mit Strom versorgt war, dass die Bewirtung der Besucher gesichert war, dafür sorgte das Dorf. Ortsvorsteher Jürgen Schäfer betonte bei seiner Begrüßung, dass sich die Vereinsgemeinschaft wieder ein ordentliches Maß an Attraktionen habe einfallen lassen. Eröffnet wurde der Markt traditionell-weihnachtlich vom Posaunenchor der evangelischen Kirche Ebsdorf. Die Kindergarten- und Schulkinder stimmten ebenfalls musikalisch auf die Veranstaltung ein. Der Besuch vom Nikolaus war gleich im Anschluss an die Eröffnung ein Höhepunkt. Begeisterung bei Groß und Klein entfachte zudem ein Feuerwerk. Und mit einer Après-Ski-Party klang der Eröffnungstag im prall gefüllten Glühweinzelt aus. Am Sonntagmorgen ging es nahtlos weiter mit dem Ansturm. Die Top-Attraktion des Tages, die „Bergmannskappelle“ ließ die Menschen am Nachmittag bei einem Glühwein gerne ein bisschen länger verweilen. Die etwa 15 Blechbläser boten weihnachtliche Klänge und ließen Hetze vergessen. Auch der Gottesdienst mit Weihnachtskonzert in der Kirche brachte bei Einbruch der Dunkelheit vielen Besuchern Weihnachten und seine Botschaft ein Stück näher.

von Martina Becker

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