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Mann der Praxis wirft Hut in den Ring

Bürgermeisterwahl in Fronhausen Mann der Praxis wirft Hut in den Ring

Seit 2012 ist Michael Esken Bauamtsleiter der Gemeinde Fronhausen. Seither ist er viel in den Ortsteilen rumgekommen, kennt die Projekte und Probleme direkt aus der Praxis.

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Michael Esken ist Bauamtsleiter der Gemeinde Fronhausen. Ab 1. Januar möchte er dort Bürgermeister sein. Darüber entscheiden die Bürger am 27. September.

Quelle: Privatfoto

Fronhausen. Und da sind es schon vier Bewerber. Nach Werner Speier, der von der CDU unterstützt als unabhängiger Kandidat ins Rennen geht, will auch Michael Esken als Unabhängiger kandidieren. Peter Kelch geht hingegen als offizieller SPD-Kandidat ins Rennen, Claudia Schnabel als Kandidatin der Initiative Fronhausen. Nach der Entscheidung des amtierenden Bürgermeisters Reinhold Weber, nicht mehr für eine dritte Amtszeit zur Verfügung zu stehen, entschied sich Esken, den Hut in den Ring zu werfen. Dabei sucht er für Fronhausen den politischen Neuanfang mit einer klaren Ansage: „Der momentane Stillstand in der Entwicklung unserer Gemeinde muss unbedingt ein schnelles Ende finden. Es ist nicht heilsam, die Verwaltungsspitze mit Akteuren zu besetzen, die die Querelen auf der politischen Ebene mit zu verantworten haben.“

Und weiter sagt er: „Fronhausen braucht eine kompetente Verwaltungsspitze. Der Bürgermeister ist in erster Linie Leiter einer Behörde mit zunehmend komplexen und verwaltungstechnischen Strukturen. Die Führung einer Gemeindeverwaltung setzt daher entsprechende Kenntnisse, Kompetenzen und Fähigkeiten voraus.“

Architekt und Geschäftsführer

Als Architekt mit mehr als 30 Jahren Erfahrung in der freien Wirtschaft, in der Bauverwaltung des Öffentlichen Dienstes und als selbständiger Geschäftsführer eines Energieberatungsunternehmens verfüge er über das breite Wissen, das das Bürgermeisteramt erfordert. Durch seine Tätigkeit als Bauamtsleiter kennt er Fronhausen und alle Ortsteile bestens und weiß nach eigener Aussage um die Probleme, aber auch um die Stärken. Mit dem Wechsel in das Amt des Bürgermeisters möchte er „die Kontinuität der positiven Entwicklung der Gemeinde“ gewährleisten.

Seit 2012 hat Michael Esken als Bauamtsleiter wie er sagt „ein engmaschiges Netzwerk“ mit Kontakten zu Bürgerinnen und Bürgern, Behörden und Unternehmen aufgebaut. Als Bauamtsleiter hatte er maßgeblichen Anteil an der Umsetzung von kommunalen Projekten, wie beispielsweise dem Gewerbegebiet „Kammäcker/Biegen“. „Kluge städtebauliche Entwicklung schafft hier nicht nur den Raum für Unternehmen, die mit neuen Arbeitsplätzen den Wohlstand sichern, sondern sichert auch die Belange des Naturschutzes“, sagt Esken

Zudem arbeitete er bereits bei mehreren Projekten mit den Fachämtern der Nachbarkommunen zusammen. Diese interkommunale Zusammenarbeit soll auch in der Zukunft Früchte tragen. „Nach meiner Wahl zum Bürgermeister wird eine Stelle im Bauamt durch interne Umorganisation und interkommunale Zusammenarbeit eingespart, die Leitung des Bauamtes werde ich behalten. Dieses Geld kommt allen Fronhäusern zugute“, so Esken.

Ziel: Bürger beteiligen, Konflikte vermeiden

Als weiteres Motiv zur Kandidatur nennt Michael Esken das Ziel, eine „noch modernere und transparentere Verwaltung“ im Rathaus schaffen zu wollen: „Ich werde die Bürgerinnen und Bürger von Anfang an beteiligen und gemeinsam Lösungsansätze entwickeln. So werde ich Konflikte vermeiden.“

„Als parteiloser Kandidat strebe ich eine offene und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den gewählten Vertretern der Gemeinde und den Fraktionen an.“ Nur so könnten die auf Fronhausen zukommenden Herausforderungen gemeistert und Entscheidungen zukunftsorientiert getroffen und umgesetzt werden. „Fronhausen hat eine hervorragende strategische Lage zwischen den Universitätsstädten Marburg und Gießen“, erläutert der Kandidat. „Ich werde unsere Gemeinde zum bevorzugten Standort für attraktive Unternehmen entwickeln. Der großen Nachfrage nach Wohnbauland werde ich durch neue Planungen in Fronhausen und den Ortsteilen gerecht werden. Ein umfassendes Betreuungsangebot für Jung und Alt ist eine klare Antwort auf drängende Fragen.“

Als parteiloser Einzelbewerber für die Wahl am 27. September muss Michael Esken nun Unterstützungsunterschriften von wahlberechtigten Fronhäuser Bürgerinnen und Bürgern einholen.

von Götz Schaub

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