Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 0 ° wolkig

Navigation:
Losung heißt Aufwerten statt Schließen

GrundBad in Heskem Losung heißt Aufwerten statt Schließen

Unter der Betriebsleitung von Sina Heck entwickelten sich die Besucherzahlen im GrundBad sehr positiv. Eine von vielen Gründen, das Hallenbad in Heskem weiterzubetreiben.

Voriger Artikel
Gegen einen ebenerdigen Gehweg
Nächster Artikel
Stadtleuchten konkurriert mit der Milchstraße

Im Beisein von Mitarbeitern der Gemeinde, des Bades und politischen Vertretern aus Ebsdorfergrund überreichte Hessens Finanzminister Dr. Thomas Schäfer (Fünfter von rechts) Bürgermeister Andreas Schulz Förderzusagen über 852.000 Euro.

Quelle: Götz Schaub

Heskem. Die Besucherzahlen sind also wieder am Klettern. Eine gute Basis, das in Gemeindehand befindliche Schwimmbad  fit für viele weitere Jahre zu machen, findet Ebsdorfergrunds Bürgermeister Andreas Schulz. Dass diese Entscheidung alles andere als billig für den Haushalt wird, weiß er dabei nur zu genau. Aber wozu gibt es denn das Kommunalinvestitionsprogramm (KIP) des Landes Hessen? Richtig, genau dafür, solche Entscheidungen mit Fördermitteln zu unterstützen.

Hessens Finanzminister, Dr. Thomas Schäfer, brachte die Förderzusage in Höhe von 608.000 Euro persönlich in der Gemeinde vorbei und konnte sich bei einem Besuch im Schwimmbad davon überzeugen, dass dort kein Geld zum Fenster hinaus geworfen wird. Denn genau dafür soll es sein – für neue Fenster. Und ein neues Dach und eine neue Außenfassade.

Betriebskosten sparen durch energetische Sanierung

Zusammen sollen diese drei Sanierungsprojekte dazu beitragen, Energie und damit Betriebskosten einzusparen. „Das ist sicherlich eine Investition in eine gute Zukunft“, sagte Schäfer. Das konnte Schulz nur bestätigen: Während an anderen Orten in Hessen Schwimmbäder schließen, investieren wir hier. Das ist ein klares Bekenntnis zu unserem Bad.“ Die energetische Sanierung passt jetzt ganz genau. „Wir bekommen zwar schon Wärme über die Biogasanlage, aber nach unseren Maßstäben verbrauchen wir noch immer zu viel Energie. Die drei Maßnahmen, insbesondere die Erneuerung der Fenster werden uns dabei helfen, die Kosten zu senken“, ist sich Schulz sicher.

Und wenn der Finanzminister schon mal da ist, hat er noch eine zweite Förderzusage im Gepäck. Und zwar über eine Höhe von 195.000 Euro. Dieses Geld  soll der Gemeinde dabei helfen, in den Ortsteilen Wermertshausen, Roßberg, Leidenhofen, Dreihausen und Rauischholzhausen jeweils entlang der Kreis- und Landesstraßen die Gehwege instand zu setzen und Bordsteine zu erneuern. „Zu einer guten Infrastruktur gehören selbstverständlich auch sichere Gehwege“, sagte Schäfer. Deshalb habe auch dieses Projekt eine Förderzusage erhalten.

Nächstes Projekt ist das Feuerwehrhaus Dreihausen

Schulz wollte nicht undankbar erscheinen, doch trug er dem Finanzminister noch eine aktuelle Sache vor, mit der Bitte, über den Vorschlag der Gemeinde nachzudenken, beziehungsweise an die entsprechenden Stellen weiterzugeben. Konkret geht es um die nächsten Investitionen im Feuerwehrstandort Dreihausen. „Wir werden dort 1,3 Millionen Euro in das Feuerwehrhaus investieren“, sagt Schulz. Die Maßnahme steht allerdings bei den Zuschüssen durch das Land Hessen noch nicht ganz oben an. „Wir sind aber mit den Planungen so weit und stehen in den Startlöchern. Doch können wir nicht anfangen, wenn uns noch keine Bewilligung über die in Aussicht gestellte Fördersumme in Höhe von 168 000 Euro vorliegt. Wir müssen uns ja nur darauf verlassen können, dass sie kommt, nächstes oder auch übernächstes Jahr. Dann könnten wir schon mal mit den Arbeiten anfangen, die sicher auch im Sinne des Landkreises sind, denn in Dreihausen sind große Teile des GABC-Zuges des Kreises stationiert “, sagte Schulz.

Finanzminister Dr. Thomas Schäfer zeigte für den Vorschlag durchaus Verständnis, konnte aber keine spontane Zusage machen. Er werde das Thema aber mitnehmen und es im Innenministerium vortragen, versprach er.

von Götz Schaub

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr