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Lack und Chrom locken Autofans

Oldtimer in Dreihausen Lack und Chrom locken Autofans

Nach dem furiosen Debüt in 2012 legte das „Old- & Youngtimer Festival“ in diesem Jahr noch um einiges zu. Unter meist blauem Himmel schauten, fachsimpelten und feierten die autobegeisterten Besucher in Dreihausen.

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800 prächtig herausgeputzte und auf Hochglanz polierte Autos waren in Dreihausen zu bestaunen, darunter eine Ente (unten), ein alter Jaguar (rechts, von oben), ein Excalibur, den einst Greta Garbo fuhr, und natürlich ein alter Mercedes Benz. Vor allem Männer bestaunten die alten Prachtstücke.Fotos: Martina Becker

Dreihausen. Männer, in Trauben vor geöffneten Motorhauben stehend - dieses Bild gehörte tagsüber zur Veranstaltung, wie der Rock‘n‘Roll am Abend. Sie müssen einen besonderen Reiz haben, die Zylinder, Kolben oder Kurbelwellen der alten Motoren. Dass man hier noch selber schrauben und tüfteln kann, ist einer der Reize von alten Autos. Die Handarbeit, die noch in fast jedem dieser Fahrzeuge stecke, mache den Charme der Autos aus, meinte Ortsvorsteher Lothar Heidt. Er berichtete von begeisterten Rückmeldungen und viel Lob über die ungezwungene Atmosphäre, die viele zum lockeren Austausch über ihre mitgebrachten Schmuckstücke nutzten. „Dem Alltag entfliehen und sich ganz dem Hobby Auto widmen können, das kommt an“, so der Ortsvorsteher.

Es sei eine wirklich gemütliche Veranstaltung, freute sich Lars Debelius, Mitglied des Organisationsteams. 450 Old- & Youngtimer zählte man bereits am Samstagnachmittag. Zu sehen waren Fahrzeuge im Alter von 30 bis 50 Jahren. Ein wahrer Augenschmaus und eines der Highlights des Festivals war beispielsweise ein „Excalibur“. Er wurde einst von Greta Garbo gefahren. Luxusmarken wie Porsche und Jaguar standen neben Citroen 2CV oder niedlichen VW Käfern, deren Lack und Chrom nicht minder im Sonnenlicht funkelten. Klassiker aus Deutschland, England, Frankreich, Italien oder Amerika bevölkerten den Platz.

Bei Traumwetter waren Autobegeisterte in Scharen angereist. Nachdem der Samstagabend dann noch zu einer kultigen Rock‘n‘Roll-Nacht wurde, ging die Veranstaltung am Sonntag mit einer neuen Auswahl an „tollen“ Old- & Youngtimern weiter. Das Dreihäuser Frühstück, bestehend aus Backhausbrot und hausgeschlachteter Wurst kam bestens an und auch die Lose für die Tombola, die als Hauptpreis einen gelben Postkäfer versprach, seien weggegangen wie warme Weck, so Heidt. Nachmittags waren alle gespannt auf die Gewinner sowie die Prämierung der schönsten Autos, womit sich das Event dann zum Ende neigte. Heidt schätzte, dass an den zweieinhalb Tagen rund 800 Fahrzeuge und 7500 Menschen die Veranstaltung besucht hatten.

von Martina Becker

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