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Kitabeiträge: Diskussion geht weiter

Fronhausen Kitabeiträge: Diskussion geht weiter

Um die Kindergartenbetreuung im Kindergarten Fronhausen finanziell attraktiver gestalten zu können, wurde in Fronhausen der Haupt- und Finanzausschuss mit der Erarbeitung von Vorschlägen beauftragt. Seine Arbeit befand das Parlament jedoch als unzureichend, womit nun auch die vorgeschlagene pauschale Senkung der Elternbeiträge im Kindergarten Fronhausen bis zum Sommer um 10 Prozent (die OP berichtete) vorerst vom Tisch ist.

Fronhausen. Mit dem Träger der Fronhäuser Kindergärten, der Evangelischen Kirche, saßen Vertreter des Parlaments dazu in diesem Jahr bereits zusammen (die OP berichtete). Ihre Aufgabe war es, nach Sparmöglichkeiten zu suchen, um die Gebühr für einen Betreuungsplatz in der Kerngemeinde Fronhausen senken zu können.

Ein Beschluss, der von Jahresbeginn bis zum Ende des neuen Kindergartenjahres greifen sollte. Der Hauptausschuss Finanzen und Soziales (HFS) gab am Donnerstagabend von vier erarbeiteten Deckungsvorschlägen zwei als Empfehlung an das Parlament weiter (die OP berichtete).

Zur Abstimmung darüber kam es nicht. Die Diskussion zum Thema befasste sich zunächst mit der Arbeit des Ausschusses. Klaus Bork von der SPD-Fraktion bemängelte, dass den Lösungsvorschlägen die gewünschte Sozialkomponente fehle. Inge Lettermann-Naß von den Bürgern für Fronhausen (BfF) kritisierte eine Beitragssenkung nur für den Kindergarten Fronhausen zu beschließen und die Einrichtung Bellnhausen außen vor zu lassen.

Weiter Kritik an den Angaben der Kirche

„Hier wird der Grundsatz der Gleichheit missachtet“, sagte auch Steffen Weber (BfF). Seine Mängelliste ging noch weiter. Es gebe keine Bemühungen seitens des Trägers, Sparvorschläge vorzulegen. Auch fehle von der Kirche weiterhin die Aufschlüsselung der Ausgaben, um die seit langem umstrittenen Verwaltungskosten (die OP berichtete) besser beurteilen zu können.

Lothar Nau von der CDU-Fraktion und stellvertretender Vorsitzender des HFS teilte als Ergebnis aus den Gesprächen mit, dass weder Pfarrer Manfred Meister, der Dekan Burkhard zur Nieden noch die Rentamtsleitung ein Einsparpotenzial bei den Kosten sähen.

Martin Wenz (BfF) meinte: „Einen wirklichen langfristigen Lösungsansatz kann ich nicht erkennen. Wir stehen im Sommer wieder am gleichen Punkt.“

Auf Antrag von Steffen Weber wurde die Sitzung unterbrochen. Nach Beratung mit den Mitgliedern der SPD-Fraktion stellte die BfF den Antrag, die Fragestellung zurück in den HFS zu verweisen. Die Begründung dafür: „Die erarbeiteten Punkte waren nicht aussagekräftig genug.“ In der Abstimmung entschieden sich acht Parlamentarier für diesen Schritt und neun dagegen.

von Martina Becker

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