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„Kinderzentrum“ arbeitet sehr erfolgreich zusammen

Regenbogenschule Ebsdorf „Kinderzentrum“ arbeitet sehr erfolgreich zusammen

20 Jahre Schul- sowie Kindergartengeschichte am gemeinsamen Standort in der Leidenhöfer Hohl gab Anlass für viel Anerkennung, Lob und eine vielgestaltige Feier.

Ebsdorf. „So viele Menschen waren noch nie hier im Forum“, sagte Schulleiterin Anita Dietz. Ein sicheres Zeichen, dass die Regenbogenschule und der evangelische Kindergarten „Pusteblume“ den Bürgern aus Ebsdorf und Leidenhofen am Herzen liegen. Schließlich sind es ihre Kinder, die hier viel Zeit ihrer Kindheit verbringen. Im Forum der Schule startete am Sonntagmorgen das Jubiläumsfest mit seinem offiziellen Part. Pfarrerin Margret Ortmann oblag die Eröffnung mit einem Gottesdienst, der bereits von rund 400 Bürgern besucht wurde. Diesen hatte sie, dem Anlass entsprechend die Überschrift „Zeit“ gewidmet. „Kindergarten und Schule, eine Zeit des intensiven Lebens, in der nicht nur für die Kinder jeder Moment ausgefüllt sei“, so die Pfarrerin. Schulleiterin Anita Dietz dankte zahlreichen Partnern, die sich für die Einrichtungen, sprich die Kinder immer wieder Zeit genommen hatten und es weiter tun. Als eine unverzichtbare Ergänzung der Arbeit nannte sie das Jugendwaldheim in Roßberg, das als außerschulischer Lernort sehr wertvoll wurde. Einzigartige Einflüsse bringt ebenso der Heimat- und Verschönerungsverein in den Schulalltag, etwa mit der Belebung des Schulwaldes. Dietz freute sich, dass auch Bürgermeister Andreas Schulz stets ein offenes Ohr für die Wünsche der Kinder habe, besonders wenn sie vom Schulparlament an ihn herangetragen würden. Als Schulträger habe der Landkreis ebenfalls immer für gute Bedingungen gesorgt. „Das Gebäude ist momentan in einem sehr guten Zustand und profitiert von guter Substanz“, sagte die Schulleiterin. An erster Stelle nannte sie allerdings die gute Zusammenarbeit mit den Nachbarn, der Kita „Pusteblume“. Nicht minder stand das Kollegium auf ihrer Dankesliste. Nur durch die engagierte Mit- und Teamarbeit aller sei ein fruchtbares Wirken möglich gewesen. Schulz erinnerte daran, dass vor dem Bau der Wunsch bestanden habe, ein „Kinderzentrum“ zu schaffen. Eine Entscheidung unterschiedlichster Institutionen, die alle an einem Strang gezogen hatten. Kirche, Gemeinde, Kreis und Land halfen bei der Finanzierung einer neuen Grundschule und eines neuen Kindergartens. Damit der Kindergarten auch in schwierigen Zeiten am Schulstandort erhalten bleiben kann, gab er die Zusage, den Träger der Einrichtung auch finanziell zu entlasten. Im Anschluss an die Reden schwärmten die Kinder und Eltern aus, um sich an den Mitmach-, Bewegungs- und Bastelangeboten, die auf dem Gelände beider Einrichtungen zu finden waren, zu erfreuen.

von Martina Becker

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