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Kepper:"Feuer kann man nicht per Internet löschen"

Neuer Mannschaftsbus angeschafft Kepper:"Feuer kann man nicht per Internet löschen"

Glücklicher Zufall: Ein ehemaliges Mitglied der Jugendfeuerwehr ist mittlerweile Autoverkäufer und konnte dem Verein helfen, beim neuen Bus 8000 Euro zu sparen.

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Bürgermeister Andreas Schulz, Wehrführer Uwe Schäfer, Autoverkäufer Timo Peil und der Vorsitzende Jürgen Schäfer nehmen das neue Feuerwehrfahrzeug der Hachborner Wehr in Dienst.

Quelle: Patricia Kutsch

Hachborn. Mit einem schicken neuen Bus werden die Jugendlichen der Hachborner Feuerwehr zu den Wettkämpfen gefahren. Der Feuerwehrverein hat 19900 Euro für einen Mannschaftstransportbus ausgegeben.

„Wir haben uns lange Gedanken gemacht, viele Autohäuser besucht und schließlich an unser ehemaliges Mitglied der Jugendfeuerwehr gedacht“, sagte der Vereinsvorsitzende Jürgen Schäfer bei der offiziellen Fahrzeugübergabe. Timo Peil arbeitet mittlerweile in einem Autohaus und habe sich sehr für ein günstiges, neues Auto eingesetzt. Schließlich verkaufte er den Hachbornern einen ein Jahr alten, weißen Bus, der mit den passenden Aufschriften und roter Folie beklebt wurde. Hinzu kamen noch eine Blaulichtanlage und Lautsprecher.

„Durch Timo haben wir über 8000 Euro gespart. Das ist keine Selbstverständlichkeit“, bedankte sich Schäfer. 5300 Euro hatten die Hachborner noch für ihren alten Bus bekommen, ein altes Bundeswehrfahrzeug, das 1982 nach Hachborn kam. Dank galt auch der Gemeinde, die die Anmeldung des Autos übernommen und Geld für die ersten Tankfüllungen gegeben hat.

„Die Gemeinde ist gesegnet mit Feuerwehrvereinen, hinter denen viele Menschen stehen“, sagte Bürgermeister Andreas Schulz. Dies sei eine großartige Sache, für die Gemeinde und Bürger dankbar sein können. „Durch viel Eigenleistung und eigenes Geld wird in der Feuerwehr einiges bewegt. Nur deshalb stehen die Feuerwehren und die gesamte Gemeinde so gut da.“ Schulz kündigte auch an, dass innerhalb der Gemeinde nur noch Ebsdorf, Dreihausen und Hachborn eine Tagesalarmsicherheit gewähren. Daher werde das Feuerwehrhaus in Hachborn deutlich erweitert – um von dort aus Einsätze in der gesamten Gemeinde abdecken zu können.

Pfarrer Sven Kepper sagte, dass viele Menschen alles über das Internet bestellen, kaufen, machen. „Aber Feuer kann man nicht per Internet löschen.“ Deswegen sei er froh, die Feuerwehr in seiner Nachbarschaft zu wissen.

Gemeindebrandinspektor Wilfried Eucker lobte das neue Auto: „Da ist die Jugendfeuerwehr doch stolz, damit zu den Wettkämpfen zu fahren. Da werden die Ergebnisse noch besser.“

von Patricia Kutsch

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