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Kandidaten antworteten den Bürgern

OP-Wahlforum zur Bürgermeisterwahl Kandidaten antworteten den Bürgern

Beim OP-Wahlforum in Fronhausen haben auch die Bürger im Publikum ihre Fragen an die vier Kandidaten gerichtet.

Fronhausen. Nach der Fragerunde zum Engagement für die älteren Fronhäuser wollte Mechthilde Kimmel wissen, wie eine Unterstützung für das bereits bestehende Begegnungscafé konkret aussehen könnte. Michael Esken und Werner Speier (beide parteilos) stellten eine kostenlose Nutzung der Bürgerhäuser in Aussicht. Speier bot auch eine Publikation im Wochenblatt an. An dieser Stelle hakte Claudia Schnabel (Initiative Fronhausen) ein und versprach ebenso eine Anzeige im „Wochenblatt, das dann tatsächlich wieder ein Mitteilungsblatt sein wird“. Peter Kelch (SPD) stellte direkte, unkomplizierte Hilfe in Aussicht.

Kandidaten wollen Ortskerne stärken

Eine Frau aus Bellnhausen interessierte sich für die weitere bauliche Entwicklung in der Gemeinde. Schnabel und Speier wollen die Ortskerne attraktiver machen. Claudia Schnabel will aber auch Neubau fördern und Zuzug ermöglichen. Werner Speier plant moderates Wachstum und eine Bewerbung für das Dorfentwicklungsprogramm. Peter Kelch sieht, anders als Michael Esken, keine Leerstandsproblematik. Esken will die Ortskerne sanieren und im Umland auf aktiven Naturschutz setzen. Auf Ulrich Michelers Anfrage nach einem schöneren Zugang vom Lahntalradweg in den Ort wusste kein Kandidat eine konkrete Antwort. Kelch verwies auf Esken als Bauamtsleiter. Esken und Speier sahen Möglichkeiten nur im Rahmen eines Gesamtkonzepts für das Gelände „Auf der Schwärz“. Schnabel schlug vor, die vorhandene Unterführung eventuell durch einen neuen Anstrich freundlicher zu gestalten.

Thomas Litzinger bat Schnabel um eine Erklärung für die unterschiedlich ausgefallenen Anpassungen der Kindergartengebühren in Fronhausen und Bellnhausen. Diese begründete Schnabel mit den unterschiedlich hohen Betriebskosten der beiden Einrichtungen, die unter der Trägerschaft der evangelischen Kirche stehen. Alessandra Sposato, Pächterin der Gaststätte im Bürgerhaus, wollte wissen, warum die Gemeinde als Verpächter ihren Pflichten nicht nachkommt. Alle Kandidaten wichen aus und erklärten, dass Verträge eingehalten werden müssen.

von Philipp Lauer

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