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Junge Party mit vielen alten Autos

Oldtimer-Festival Junge Party mit vielen alten Autos

Auf dem ehemaligen Basaltabbaugelände, dem Werk II in Dreihausen, tummeln sich am kommenden Wochenende Liebhaber von alten und ganz alten Fahrzeugen.

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Die Organisatoren freuen sich aufs Festival. Ein Teil des Teams stellte die diesjährige Veranstaltung vor. Der erste Preis der Tombola ist ein VW-Postkäfer. Er trägt als Kennzeichen den Veranstaltungsort – Werk II.

Quelle: Martina Becker

Dreihausen. Das Treffen der Young- und Oldtimer feierte im letzten Jahr sein Debüt. Es konnte sich sehen lassen, denn 600 Fahrzeuge und 4500 Besucher zählten die Ausrichter bei der ersten Auflage des Festivals. Die komplette Dreihäuser Vereinsgemeinschaft steht hinter der Veranstaltung. „Das heißt, dass an den drei Veranstaltungstagen über zweihundert Bürgerinnen und Bürger Dienst schieben werden“, erzählte Ortsvorsteher Lothar Heidt.

Nach dem Erfolg des vergangenen Jahres habe sich eine Wiederholung des Treffens geradezu aufgedrängt, befandJörg Vaupel, Vorsitzender der Vereinsgemeinschaft. Die Voranmeldungen für die Veranstaltung übertreffen alle Erwartungen, obwohl man auch spontan anreisen und noch einen Platz auf der fußballfeldgroßen Campingwiese ergattern kann. „Auch wenn sie jetzt bereits mehr oder weniger ausgebucht ist, werden wir dafür sorgen, dass jeder, der kommt, einen Platz findet“, versprach Vaupel.

Angemeldet haben sich bereits zahlreiche Autoclubs. Beispielsweise ist das Polizei-Automobilmuseum Marburg mit zahlreichen Fahrzeugen vertreten. „Die Veranstaltung hat im letzten Jahr eingeschlagen wie eine Bombe“, freute sich Lars Debelius, Mitglied im Organisationsteam und Ideengeber des Events. Dass das Festival auf großes Interesse stößt, zeigt auch die Zahl der Sponsoren. Mehr als siebzig Unternehmen unterstützen das Großereignis. „Nach dem letztjährigen Erfolg waren die Organisation und das Bewerben der Veranstaltung in diesem Jahr wesentlich leichter“, erzählte Heidt. Gedacht werden musste dennoch an Vieles. Das 22-köpfige Organisationsteam trifft sich daher seit November wöchentlich für mehrere Stunden.

Auf dem Gelände des ehemaligen Basaltwerkes II wird es zur blechernen Nostalgie und der einmaligen Kulisse ein vielfältiges Programm geben. Gerechnet wird jedenfalls im Vergleich zum Vorjahr mit einer Verdopplung der Fahrzeuge und der Besucher. Diese sollen am Freitagabend mit Evergreens aus der Wirtschaftswunderzeit stilecht von „DJ D“ unterhalten werden. Die offizielle Eröffnung erfolgt zuvor durch den Schirmherrn, Bürgermeister Andreas Schulz. Am Samstagmorgen wird sich die Anreise der Autos fortsetzen und den Besuchern eine spektakuläre Autovielfalt bieten, dazu gibt‘s einen Floh- und Teilemarkt.

Das Flair der Wirtschaftswunderzeit soll am Samstagabend mit Rock‘n‘Roll-Livemusik von den „Bobtown Cats“ und den „Tres Iguanas“ aufleben. Mit dem „Dreihäuser Frühstück“ geht‘s am Sonntagmorgen weiter. „Das war schon im letzten Jahr das I-Tüpfelchen“, meinte Debelius. Es gibt frisches Backhausbrot und Hausmacher Wurst. Dieses Mahl richtet der Veranstalter auf der Basis freiwilliger Spenden aus.

Die Prämierung des schönsten Fahrzeuges erfolgt zum Ende des Festivals am Sonntagnachmittag. Die Meinung aller Ausstellungsteilnehmer soll dann über die Favoriten in verschiedenen Kategorien entscheiden.

Einen hohen Anreiz bietet zudem eine Tombola. Der erste Preis ist ein VW Postkäfer, ein Original aus dem Jahr 1973. Mit Hilfe von Sponsoren wurde dieses Auto so aufbereitet, dass es fahrbereit mitgenommen werden kann. „Es wird noch zahlreiche gute Preise geben, für die sich ein Loskauf lohnt“, betonte Vaupel. Für eine erfrischende Moderation der Preisverleihung wird der Dialektkomiker Klaus-Peter Fett als „s`Anna aus Wollmar“ sorgen. An die Unterhaltung der Kinder ist ebenfalls gedacht worden: mit Sandoase oder Wasserspielen.

20000 Werbezettel und 500 große Plakate werben für das Festival, das sich allen Vorzeichen nach schon nach einem Erfolg anfühle, meinte Heidt.

Nach so viel Vorbereitung fiebert Dreihausen jetzt voller Vorfreude der Veranstaltung entgegen und hofft auf stabiles Wetter für das Open-Air-Ereignis.

von Martina Becker

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