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Jugendliche bestücken großen Teil der Schau

Kaninchenzucht Jugendliche bestücken großen Teil der Schau

Es war ein Paradies für Kaninchen-Liebhaber: 159 Rammler und Häsinnen in 25 verschiedenen Rassen und Farbschlägen waren am Wochenende Niederweimar zu sehen.

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Die Sieger und Veranstalter: (hinten von links) Heinrich Henkel, Hans-Jürgen Brede, Peter Eidam, Klaus Rombach, Hermann Busch, Dieter Dalwigk, Marc Teichmann, Dominik Haupt und Heiko Findt sowie (vorne von links) die Jugendlichen Jacqueline Krämer, Celina Zoefindt und Marc Teichmanns Sohn.

Quelle: Felix Schneider

Niederweimar. Von Freitag bis Sonntag hieß der KZV H532 zu seiner 38. allgemeinen Jungtierschau Züchter, Aussteller, Gäste und Freunde der Kaninchenzucht aus Hessen und Nordrhein-Westfalen in seinem Vereinsheim willkommen.

33 Züchter und Zuchtgemeinschaften aus zwölf Vereinen von den Landesverbänden Westfalen-Lippe, Kurhessen und Hessen-Nassau zeigten ihre Tiere. Etwa jeder fünfte Aussteller war ein Jungendlicher. Die drei Preisrichter Bernd Dersch, Reinhold Manderbach und Hans-Georg Heinrich nahmen die Bewertungen vor.

Den Vereinswettbewerb gewann der Gastverein aus Netphen mit 80/56 Punkten - denkbar knapp mit einem Punkt Vorsprung vor Bottenhorn I (80/55). Auf den Plätzen folgten die Vereine aus Frankenberg (80/54), Bottenhorn II (80/51), Sterzhausen II (80/44), Sterzhausen I (78/46), Rosphetal (68/36) und Steffenberg (62/36). Den Ehrenpreis für die beste Zucht der Schau gewann Marc Teichmann aus Netphen mit der Rasse „Weiße Wiener“. Von sechs verschiedenen Jugendsammlungen schnitt Jacqueline Krämer aus Steffenberg mit ihren kastanienbraunen Lothringern am besten ab und gewann somit auch einen Ehrenpreis. Der beste Rammler der Schau war erneut der Zwergwidder von Dieter Dalwigk aus Bottenhorn. Gewinner der Zuchtgruppenrassenpreise waren Heinrich Henkel aus Wetter (Punktschecken), Celina Zoe Findt aus Niederweimar (Abzeichnungs- und Langhaarrasse) sowie Hermann Busch aus Netphen (Kurzhaarrasse).

Wo mit dem Rückgang der organisierten Züchter in Deutschland leider auch die Tierzahlen auf den Jungtierschauen schwinde, sei es sehr erfreulich, dass 18 Prozent der Aussteller in Niederweimar Jungzüchter gewesen seien, so Heiko Findt, Ausstellungsleiter der Schau und Jugendleiter des Vereins.

Die erfolgreiche Jugendarbeit des Vereins lobte auch Bürgermeister Peter Eidam, der in seiner Rede zur Siegerehrung die Vereinsarbeit würdigte. Die Kaninchenzüchter seien durch ihren „verantwortungsvollen Umgang mit den Tieren ein wichtiger Beitrag zur Pflege der heimischen Kulturlandschaft“.

Eine Besonderheit der Jungtierschau war das sogenannte Kaninchen-Hop, ein Hindernisspringparcours für die Tiere. Dieser Sport fand insbesondere bei den Jungzüchtern großen Anklang.

von Felix Schneider

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