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Jetzt ist erst einmal Muskelkraft gefragt

„Dorfgemeinschaftshaus“ Jetzt ist erst einmal Muskelkraft gefragt

Das Projekt „Dorfgemeinschaftshaus“ beschließt die Reihe öffentlicher Vorhaben in Sichertshausen innerhalb des Dorferneuerungsprogramms. Am Gelingen dieses Projekts arbeiten zahlreiche Bürger mit.

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Günter Majewski und Norbert Pieh (rechtes Foto) freuen sich über die Mithilfe vieler Bürger bei den staubigen Abbrucharbeiten im Dorfgemeinschaftshaus.

Quelle: Götz Schaub

Sichertshausen. Die Kommunalwahl 2011 wird in der Sichertshäuser Dorfchronik sicher einmal eine besondere Beachtung finden. Wieso? Nun weil sie praktisch als letzte offizielle Nutzung des Dorfgemeinschaftshauses vor der Umbauphase angesehen werden kann. Und nach der Umbauphase wird so gut wie nichts mehr so sein, wie es vorher einmal war. Es wird alles viel besser sein. Mit diesem Wissen und der dazugehörigen Überzeugung bringen sich die Sichertshäuser auch gerne mit Eigenleistungsarbeiten ein. Und die können einem auch schon einiges abverlangen. Am vergangenen Samstag beispielsweise war Muskelkraft gefragt.

Denn, wer etwas neu machen möchte, muss natürlich das Alte erst einmal ausbauen. Dazu ging es mit Pressluftbohrer und Minibagger in das Dorfgemeinschaftshaus, um die alten Fußböden herauszureißen. Die großen Brocken wurden dann per Schubkarre aus dem Gebäude raus in einen Container gebracht.

„Wir können uns hier auf eine große Hilfsbereitschaft und dazu noch großes Know-how verlassen“, freut sich Günter Majewski, Vorsitzender des Fördervereins „Unser Dorf“ Sichertshausen. Der Minibagger, der den bisherigen großen Saal zur Geschichte werden ließ, war ein Vollprofi. Reinhard Winzer war in seinem Berufsleben Baggerfahrer bei Lahn-Waschkies, da saß natürlich jeder Griff. Die Arbeiten waren nicht nur kraftraubend und schweißtreibend, sie waren wirklich anspruchsvoll.

Das Herausreißen der Böden verursachte natürlich auch eine außergewöhnliche Staubentwicklung, sodass alle freiwilligen Helfer sich auch mit einem Atemschutz ausrüsteten. „Wir wissen aber, wofür wir das machen“, sagt Majewski und das sei Motivation genug. Am Samstag waren es 15 Personen, die sich an den Arbeiten beteiligten.

von Götz Schaub

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