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Jede Störung gefährdet die Brut

Vogelschutz Jede Störung gefährdet die Brut

Das Regierungspräsidium Gießen ruft Besucher und Anwohner des Vogelschutzgebietes „Lahntal zwischen Marburg und Gießen“ zu besonderer Rücksicht auf.

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Schicht für Schicht genäht

Zwitschernd sitzt ein Blaukehlchen auf einem Zweig.

Quelle: Axel Wellinghoff, Marburg

Weimar. In dem Gebiet der Gemeindebereiche von Weimar und Fronhausen im Landkreis Marburg-Biedenkopf sowie der Stadt Lollar im Landkreis Gießen brüten und rasten derzeit viele seltene Vogelarten und sollen hierbei nicht gestört werden.

Insbesondere Hunde sollen nicht ohne Leine laufen, was dort ohnehin verboten ist. Dennoch appelliert Carmen Biet vom Regierungspräsidium Gießen zusätzlich an alle Besucher des Lahntals, die Wege nicht zu verlassen und Hunde generell an der Leine zu halten, besonders in der Brut- und Setzzeit von April bis Juli.

„Jede Störung gefährdet die Brut und kostet den Vogel beim Auffliegen viel Energie“, sagt die Expertin. „Unter Umständen könne dies sogar zur Aufgabe von Nestern mit Jungvögeln führen“, so Biet. Sie hofft nun, dass die Spaziergänger ihrem Appell folgen und sich gleichermaßen an den im Gebiet aufgestellten gelben Hinweistafeln orientieren, die die Besucher an den erforderlichen Schutz der Vögel erinnern sollen.

Das als Vogelschutzgebiet ausgewiesene „Lahntal zwischen Marburg und Gießen“ ist ein breites, offenes Flusstal mit Röhrichten, Teichen, Tümpeln, Gräben und naturnahen Altarmresten der Lahn.

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