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Investitionen in die Zukunft des Reitgeländes

Strom und Wasser Investitionen in die Zukunft des Reitgeländes

Er gehört zweifelsohne zu den ältesten Reitvereinen im Landkreis, der Reit- und Fahrverein Oberweimar. Das bescherte ihm seinerzeit auch ein tolles Reitgelände. Idyllisch, etwas abseits. Doch jetzt kommt auch Wasser und Strom.

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Freuen sich über die Modernisierungsarbeiten beim Reit- und Fahrverein Oberweimar auf der Anlage am Waldrand bei Niederwalgern: Weimars Bürgermeister Peter Eidam (von links), Pressewart Kurt Vegmeier, Finanzminister Dr. Thomas Schäfer, Vorsitzender Thorsten Böth, Patrick Voyé vom Sportkreis, Roland Petri vom Kreisausschuss, Niederwalgerns Ortsvorsteher Heinz Heuser und Schriftführerin Wibke Emmerich.

Quelle: Götz Schaub

Niederwalgern. Ein abseits gelegenes Vereinsgelände hat seine Vorteile und seine Nachteile. Die Vorteile halten ewig, an den Nachteilen kann gearbeitet werden, bis sie ins Gegenteil umschlagen. Daran arbeiten die Mitglieder des Reit- und Fahrvereins Oberweimar in diesem Jahr schon sehr fleißig.

Es geht darum, die Sportanlage zu modernisieren, sie mit einem Strom-, Wasser- und Kanalanschluss zu versehen. Zum Anschluss müssen die Leitungen über 650 Meter verlegt werden. Über das Sonderinvestitionsprogramm „Sportland Hessen“ erhielt nun der Vereinsvorsitzende Thorsten Böth aus den Händen des hessischen Finanzministers eine Förderzusage über 15.000 Euro, die zudem auch für den Bau einer Platzbewässerungsanlage genutzt werden können.

3000 Euro für die Erneuerung des Sandplatzes

Weitere 3000 Euro erhielt der Verein aus dem Programm „Weiterführung der Vereinsarbeit“. Diese Summe wurde in die Erneuerung des Sandplatzes auf dem Reit- und Springgelände am Waldrand oberhalb von Niederwalgern eingesetzt. Die Vorstandsmitglieder freuen sich nicht nur über die finanzielle Unterstützung, sie konnten sich bisher auch auf die tatkräftige Mithilfe der Vereinsmitglieder verlassen, denn die Arbeiten sind schon voll im Gange.

Bei aller Modernisierung muss sich einer jedoch keine Sorgen machen: Der Bahnstreckenposten 64 bleibt der heimliche Star der Anlage. Er stand einst bei Wenkbach an der Bahnschranke nach Argenstein. Anfang der 70er-Jahre wurde er dort abgebaut und fungiert seither als Richterturm auf dem Reitplatz.

von Götz Schaub

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