Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° Regenschauer

Navigation:
Initiative Fronhausen auf dem Weg zur stärksten Fraktion

Trendergebnisse für den Südkreis Initiative Fronhausen auf dem Weg zur stärksten Fraktion

Im Süden gibt es zwei spannende Fragen zu klären: Wie viel parlamentarische Unterstützung erhält Fronhausens neue Bürgermeisterin? Und: Hält oder fällt im Grund die absolute SPD-Mehrheit?

Voriger Artikel
Weimar bietet Wählern mehr Komfort
Nächster Artikel
Kinder-Mediatorin will auch Erwachsenen-Streit schlichten

Für die Trendergebnisse wurden zunächst die Wahlzettel ausgezählt, auf denen nur Listenkreuze gemacht wurden.

Quelle: Nadine Weigel

Südkreis. Fronhausen:

Ein Trend ist noch lange kein Endergebnis, aber ein Trend sagt schon sehr viel aus. Und in Fronhausen muss die CDU, die zuletzt die stärkste Fraktion stellte, sich möglicherweise mit drei Sitzverlusten von neun auf sechs ganz hinten anstellen. Die Initiative, die Bürger­gruppierung, der auch Bürgermeisterin Claudia Schnabel angehört, darf sich zunächst als großer Gewinner fühlen.
Das Trendergebnis basiert aller­dings nur auf 593 Stimmzetteln. 1 224 müssen noch ausgewertet werden. Aufgrund der Menge an noch nicht ausgezählten Stimmen kann sich noch einiges ändern. Darauf wird die CDU sicherlich setzen wollen. Schließlich kam sie 2011 auf mehr als 40 Prozent und steht derzeit erst bei 26,5.

Ebsdorfergrund:

Ob das noch was wird mit der absoluten Mehrheit für die selbsternannten „Grundpartei“, die SPD? 42,3 Prozent der abgegebenen Stimmen bilden das Trendergebnis. Und da steht die SPD derzeit bei 46,5 Prozent. Sie muss wohl zittern. Und die ÜBE / FWG darf sich erst einmal gratulieren: Das Trend-Ergebnis weist mehr als eine Verdopplung des 2011 festge­stellten Ergebnisses aus. Stolze 26,9 Prozent stehen für die Bürgerlichen zu Buche. Grüne und CDU scheinen hingegen zu verlieren, würden sich aber dennoch freuen, wenn die SPD ihr Wahlziel, die absolute Mehrheit zu verteidigen, verfehlt. Es bleibt
spannend, 2 300 Stimmen müssen noch ausgezählt werden.

Weimar:

Der Trend in Weimar bestätigt eigentlich die derzeitigen Kräfteverhältnisse. Möglicherweise gelingt es den Freien Bürgern, der CDU einen Sitz abzuknapsen; die stärkste Fraktion wird erneut die der Sozialdemokraten werden. Der Trend basiert auf 38 Prozent der abgegebenen Stimmzettel. 2,4 Prozent haben unverkennbar ungültig gewählt, 59 Prozent der Stimmzettel müssen noch ausgezählt werden. Die FBW legt nach dem Trend erst einmal acht Prozent zu, auch die FDP legt um ein Prozent zu auf 6,1. Die Grünen rutschen ab auf unter zehn Prozent von 14,7 auf 9,2. Die CDU steht derzeit bei 26 Prozent und damit noch um drei Prozent schlechter da als 2011. Die SPD liegt bei 34,9 Prozent praktisch bei ihrem Ergebnis von vor fünf Jahren.

von Götz Schaub

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr