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In Fronhausen wird 2011 kräftig gebaut

Mega-Baujahr In Fronhausen wird 2011 kräftig gebaut

2011 ist für die Gemeinde Fronhausen ein besonderes Jahr. Dort wird so viel gebaut, dass man meinen könnte, dass der demografische Wandel seinen Meister gefunden hat.

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Das Dorf Fronhausen wächst um das Baugebiet „Auf dem gleichen Morgen 2“. Rot eingefärbt sind die bereits verkauften Grundstücke. Grün eingefärbt sind reservierte Grundstücke.

Quelle: Die Montage ist den Internetseiten der Gemeinde Fronhausen entnommen.

Fronhausen. Sicher, es kann Zufall sein, dass in diesem Jahr in Fronhausen besonders viel Staub aufgewirbelt wird. Nicht wenige werden hingegen sagen, dass dieses Mega-Baujahr nichts anderes ist als das Ergebnis von zielführenden Planungen. Dem kann man sich wohl auch als geneigter Beobachter guten Gewissens anschließen.

Eins ist sicher unbestritten und tritt nun mehr denn je offen zutage: Fronhausen ist nicht einfach ein kleines Landkreis-Anhängsel im äußersten Süden mit einer Handvoll Dörfern, in denen nichts passiert. Fronhausen, praktisch in der Mitte zwischen den Universitätsstädten Marburg und Gießen liegend, ist nicht zuletzt durch die Bahn und die ausgebaute Bundesstraße 3 in den vergangenen Jahren zu einem immer attraktiver werdenden Standort herangereift. Erste Früchte erntete die Gemeinde bereits, als sich die Firma Seidel entschloss, in Fronhausen zu investieren. Damit kamen auch viele Arbeitnehmer in die Gemeinde, von denen sicher auch einige ihre privaten Besorgungen immer mal wieder in Fronhausen tätigten. Das können sie übrigens einkaufstechnisch bald besser denn je. Denn mit der erteilten Baugenehmigung für die Neubauten eines Aldi- und eines Rewe-Marktes im Gewerbegebiet Marburger Straße  / Haydnstraße, das Seidel praktisch nur von der L 3048 getrennt gegenüberliegt, werden dort auch jetzt die Märkte entstehen und nach Mitteilung von Bürgermeister Reinhold Weber spätestens bis November ihren Betrieb aufnehmen.

von Götz Schaub

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