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Im Frühjahr ist Piratenspielplatz fertig zum Entern

Spielplatz-Projekt Im Frühjahr ist Piratenspielplatz fertig zum Entern

Ein Natur- und Erlebnisspielplatz nach den Wünschen der Kinder entsteht im Neubaugebiet Niederweimar. Im Frühjahr soll das Projekt vollendet werden.

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Weimars Jugendpfleger Marcus Ott präsentierte am Computer die Fortschritte auf dem Spielplatz in Niederweimar. Dieses Piratenschiff sollen die Kinder im kommenden Jahr bespielen können.Fotos: Heiko Krause

Quelle: Heiko Krause

Niederweimar. Was seit März dieses Jahres entstanden ist, ist nach Ansicht des Arbeitskreises Spielplatz bereits sehr gelungen. Marcus Ott, Jugendpfleger der Gemeinde, gab in der letzten Arbeitskreissitzung Überblick über das, was beim Spielplatz „Roter Weg“ schon umgesetzt worden ist und welche Arbeiten noch anstehen.

Er erinnerte daran, dass es unter den Grundschulkindern eine Befragung gegeben habe und nicht ohne Stolz verkündete er, dass fast alle Kinderwünsche in Erfüllung gingen. „16 von 18 Topwünschen umgesetzt, für eine ‚Wir-beteiligen-die-Kinder-Aktion‘ keine schlechte Quote“, befand er. Bereits verwirklicht seien eine 30 Meter lange Seilbahn, ein Karussell, eine Kletterpyramide, eine Schaukel, die Kletterwand, sowie Sandlandschaft und Sandkasten für die Kleinsten.

Besonders stolz könne man auf den vom TÜV abgenommenen Piratenturm mit Röhrenrutsche „Marke Eigenbau“ sein, so der Jugendpfleger. Dieser werde noch im Detail gestaltet und erhalte selbstverständlich eine Piratenflagge. Zudem sei bereits ein Weg mit Schachfeld gepflastert, der Zaun errichtet und der Sitzbereich mit Blockhütte fertig. Über deren genaue Bestimmung sei noch nachzudenken.

Neben zahlreichen kleinen Projekten, unter anderem ein Sonnensegel, Bepflanzung oder Baumstämme zum Klettern, werde im kommenden Frühjahr noch eine Kleinkinderschaukel installiert und ein Wasserspielplatz geschaffen.

Dieser solle anders als in Niederwalgern vorwiegend aus Naturmaterialien bestehen, das koste auch weniger. Gespeist werde er über die Wasserleitung am Sportplatz und die Kinder müssten dies mit einer Schwengelpumpe fördern.

Ein besonderer Wunsch der Kinder sei eine Lautsprecheranlage mit Tiergeräuschen, auch diese werde solarbetrieben realisiert.

Bisher seien ohne die Leistung des Bauhofs gerechnet, der vorbildlich gearbeitet habe, knapp 20 000 ausgegeben worden. Viel teurer werde es nicht mehr werden, so Ott, und das sei angesichts vorausberechneter Kosten eines Planungsbüros von 80000 Euro ein großer Erfolg. Nicht einbezogen in diese Rechnung sei das größte Spielgerät, das bereits auf dem Bauhof gelagert werde und ebenfalls ab März aufgebaut werde: Das große Piratenschiff.

Große Spenden sicherndas geplante Piratenschiff

Dieses koste etwa 6500 Euro, davon würden Förderverein und Gemeinde jedoch nur jeweils 1375 Euro tragen müssen, da die Firma Fingerhaus mit 2500 Euro und die Volksbank Mittelhessen mit 1500 Euro das Projekt unterstützten. Aus dem Arbeitskreis gab es nur Positives, einige hatten sich nicht vorstellen können, wie gut es gelingen würde, andere erinnerten daran, dass sich Ängste vor zu hohen Kosten nicht bestätigt hätten. Bürgermeister Peter Eidam verwies darauf, dass alles von Anfang an gut durchdacht worden sei. Dass es jetzt so gelungen sei, sei auch und vor allem Eltern und Kindern zu verdanken.

von Heiko Krause

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