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Hunde mit Intelligenz und einer Portion Eigensinn

Japanischer Akita Hunde mit Intelligenz und einer Portion Eigensinn

Der japanische Akita ist in Deutschland ein seltener Hund. Erst durch den Kinofilm „Hachiko“ mit Richard Gere ist diese Rasse bekannter geworden. In ganz Hessen gibt es nur drei Züchter – zwei davon im Landkreis.

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Oh, sind die süß! Die Akita-Welben von Frank und Bianca Riemer aus Ebsdorf sind wirklich zum Knuddeln. In ganz Hessen gibt es nur drei Züchter der seltenen Rasse.

Quelle: Nadine Weigel

Ebsdorf. Wenn Besuch ins Haus steht, sind die vier ganz aufgeregt: Wild mit dem Schwanz wedelnd begrüßen sie die Gäste und wollen spielen.

Die jungen Akitas von Frank und Bianca Riemer sind aufgeweckte Hundewelpen und wenn sie aus ihrem Freilauf herausgelassen werden, dann wird richtig getobt: Nachdem alle Menschen im Raum beschnuppert sind und die Kleinen sich die ein oder andere Streicheleinheit abgeholt haben, geht es direkt raus in den weitläufigen Garten.

Dort wird gerannt, gerangelt und Mama Fujiko-go geärgert – Akamaru, Asuki, Akina und Akane machen eben das, was Welpen tun. Sie spielen und erkunden die große, weite Welt. Auch die Videokamera, mit der die süßen Fellknäuel mit dem Teddybärgesicht gefilmt werden sollen, ist für sie ein neues Spielzeug: Am liebsten würden sie gleich testen, wie das unbekannte Ding schmeckt.

 

Wie Riemer erklärt, ist die kontrollierte Zucht der japanischen Akitas nicht ganz leicht. „Es gibt immer wieder viele ungeglückte Deckungen. Warum das so ist – darüber gibt es nur Vermutungen.“ Auch der erste Wurf von Fujiko-go habe lange auf sich warten lassen.

Strenge Richtlinien für die Zucht gebe es, die vom Akita-Club – über diesen Verein züchten die beiden Ebsdorfer ihre Hunde – streng kontrolliert werden: Zum einen gebe es einen Wesenstest.

Auch eine DNA-Analyse der Welpen sei Vorschrift: „Damit hinterlegen wir, wer die Eltern sind und beweisen, dass keine Inzucht getrieben wurde“, erläutert Bianca Riemer. Regelmäßige rassespezifische Untersuchungen sei Pflicht: Bei japanischen Akitas müssen vor allem Hüfte und Augen kontrolliert werden.

„Bevor Interessenten sich einen Akita anschaffen, sollten sie sich die ausgewachsenen Hunde anschauen“, empfiehlt Frank Riemer. Gelegenheit gibt es am 25. September, wenn der Akita-Club in Cölbe eine Ausstellung macht.

von Patricia Kutsch

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