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Hilfsangebote für ältere Mitbürger

Förderverein Bürgerhilfe Weimar Hilfsangebote für ältere Mitbürger

Susanne Veit wird sich hauptamtlich um denAufbau und die Koordinierung eines bürgerschaftlichen Unterstützungs-Netzwerkes für die Gemeinde Weimar kümmern.

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Der Erste Beigeordnete Thomas Nuhn (von links), Claudia Schmidt von der Abteilung Soziales des Fördervereins mit der neuen Koordinatorin Susanne Veit, Rita Rohrbach von der Gemeinde, Vereinssprecher Dieter Happel und Landrätin Kirsten Fründt.

Quelle: Marcus Hergenhan

Wolfshausen. In Zeiten einer immer älter werdenden Gesellschaft werden Themen wie „Pflege“ oder „Altersheim“ immer wichtiger - auch in kleineren Ortschaften. „Untersuchungen im Landkreis Marburg-Biedenkopf haben ergeben, dass etwa 80 Prozent aller Menschen in Altersheimen noch zuhause leben könnten, wenn die Betreuungsnetzwerke entsprechend ausgebaut wären,“ erklärte Landrätin Kirsten Fründt, die als Gastrednerin zur Jahreshauptversammlung des Fördervereins Bürgerhilfe Weimar nach Wolfshausen gekommen war. Damit nun in Weimar die Vernetzung von Hilfsbereiten und Hilfsbedürftigen besser funktioniert, erhält das entsprechende Projekt „Älter werden in Weimar“ ab sofort fachkundige Unterstützung.

„Durch die Zusammenarbeit des Fördervereins beziehungsweise dessen Projektgruppe „Soziales“, vertreten von Claudia Schmidt und der Gemeinde Weimar, ist es nun erstmals möglich, Fördergelder für eine feste Stelle zu erhalten,“ erklärte Rita Rohrbach von der Gemeinde Weimar. Aus diesem Grund verband Vereinssprecher Dieter Happel die jährliche Jahreshauptversammlung gerne mit der Ernennung von Susanne Veit zur neuen Koordinatorin des Projekts. Veit hat bereits einige Jahre Erfahrungen im Pflegebereich als Krankenschwester und private Pflegeberaterin gesammelt. „Ich habe das Projekt Älter werden in Marburg schon jahrelang beobachtet und bin jetzt sehr glücklich, mich hier nun in Vollzeit um die Bedürfnisse der Senioren und ihrer Familien kümmern zu können. Oft gibt es viel mehr Unterstützungswillige als man denkt, und es geht nur darum, diese Menschen zusammenzubringen. Schließlich kann jeder, der heute hilft, in wenigen Jahren hilfsbedürftig sein.“

Auch Wolfshausens Ortsvorsteher Guido Wege ist mit der raschen Entwicklung zufrieden: „Ich hätte nie gedacht, dass wir in weniger als vier Jahren eine solche hauptamtliche Stelle schaffen würden, immerhin muss da jedes Jahr eine nicht unerhebliche Summe bereitgestellt werden.“ Insgesamt 45000 Euro im Jahr kostet das Projekt, wovon Gehalt, Büro, Material und Fahrten bezahlt werden.

Neben der Ernennung von Veit standen unter anderem auch die Schutzhütte auf dem Mehrgenerationenplatz auf dem Tagesplan des Fördervereins, deren Ausgestaltung wurde allerdings vorerst verschoben, da hier die Fördergelder erst im anstehenden Zyklus beantragt werden können.

von Marcus Hergenhan

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