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Hilfsangebot wird stärker nachgefragt

Zweiter Bürgerhelfer-Kurs Hilfsangebot wird stärker nachgefragt

Der Bürgerhilfeverein Weimar erhöht seit Sommer vergangenen Jahres stetig seinen Bekanntheitsgrad und kann damit auch immer effektiver Hilfe anbieten, wo sie gebraucht wird.

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Susanne Veit (rechts) hat ihren Arbeitsplatz in der Gemeindeverwaltung. Das Bild zeigt sie zusammen mit Bürgermeister Peter Eidam, Rita Rohrbach, Claudia Schmidt und  Uwe Sauer.

Quelle: Archivfoto

Niederweimar. Vergangenes Jahr im Frühling stellte der Bürgerhilfeverein Weimar für das Projekt „Älter werden in Weimar“ seine Koordinatorin  Susanne Veit vor. Damals ging es in erster Linie darum, Menschen in der gesamten Gemeinde zu finden, die gerne anderen Menschen helfen. Dazu sollten auch spezielle Fortbildungskurse angeboten werden.  

Der erste qualifizierende Bürgerhelfer-Kurs mit neun Teilnehmern wurde bereits im vergangenen November erfolgreich abgeschlossen, berichtete  Claudia Schmidt als Vereinsvertreterin den Mitgliedern des Sozialausschusses in deren jüngsten Sitzung. Um weitere freiwillige Helferinnen und Helfer zu mobilisieren, wurden die Ortsbeiräte angeschrieben, doch der erhoffte Erfolg blieb aus, so Schmidt. Daraufhin sei ein Öffentlichkeitskonzept entwickelt worden, zu dem unter anderem die Erweiterung der Homepage, die Entwicklung eines mit der Gemeinde verbundenen Logos sowie ein Stand beim Weihnachtsmarkt der Gemeinde gehörten.

Die ersten Erfolge des Kurses zeigen sich

„Wir wussten von Beginn an, dass wir einen langen Atem brauchen“, sagt Claudia Schmidt. Doch mittlerweile sind die Erfolge schon messbar. „Es spricht sich rum, dass wir gute und qualifizierte Hilfe anbieten.  Die Menschen fassen Vertrauen, es entstehen richtige Beziehungen zwischen Helfern und Hilfesuchenden, “ freut sich Schmidt.

Und, was auch sehr wichtig ist: Susanne Veit habe sich sehr bewährt. „Sie war ein guter Griff“, sagt Schmidt. „Mit ihr als Koordinatorin im Rathaus der Gemeinde können wir sehr gut kooperieren.“ Generell sei auch die Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung sehr gut, das erleichtere die Arbeit sehr.

Verein unterstützt generationsübergreifend

Mitte Februar startete ein zweiter Bürgerhelfer-Kurs mit sechs Personen. Erfreut zeigte sich Claudia Schmidt auch darüber, dass die Entlastungsleistungen für Pflegende nunmehr anerkannt werden. Der Verein unterstützt übrigens auch zeitweise junge Familien und agiert somit auch generationsübergreifend.

Auch die Kooperation mit der Arbeiterwohlfahrt und verschiedenen Pflegediensten laufe sehr gut, berichtet Schmidt. „Wir können aber nur so viel helfen, wie wir auch Helfer haben“, vergisst sie nicht, gleich auch wieder Werbung zu machen. Wer also Zeit hat und diese sinnvoll und auch für sich persönlich gewinnbringend nutzen möchte, kann sich gerne bei Susanne Veit  informieren.

Kontakt
Susanne Veit: Telefon 06421/9740-42 oder 0173/8130246; E-Mail: veit@foerderverein-weimar.de 

von Götz Schaub

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