Volltextsuche über das Angebot:

23 ° / 16 ° Regen

Navigation:
Heimatverein plant interkulturelles Fest

Bellnhausen Heimatverein plant interkulturelles Fest

Der 72 Mitglieder starke Heimat- und Kulturverein pflegt ans Herz gewachsene Veranstaltungen, ist offen für Neues und auch mal bereit, alte Zöpfe abzuschneiden.

Voriger Artikel
Vorstand muss sich verjüngen, sonst ist Schluss
Nächster Artikel
Rother Wehr braucht frisches Blut

Sie bilden den neuen Vorstand des Heimat- und Kulturvereins Bellnhausen (von links): Gerhard Kuhl, Silke Lemmer, Katharina Kuhl, Beate Pfeffer, Linda Kreusel, Heiko Becker. Es fehlt Eckhard Pfeffer.Foto: Martina Becker

Bellnhausen. Der dritte Samstag im August ist für den Heimat- und Kulturverein ein wichtiger Termin. An diesem Tag richtet er seit Jahren einen italienischen Abend aus, der quasi das gesellschaftliche Aushängeschild des Vereins ist. Im vergangenen Jahr habe das Wetter nicht mitgespielt, erzählte der Vorsitzende Gerhard Kuhl bei der Jahreshauptversammlung in der Gaststätte „Zur Linde“. Das sei aber kein Grund, 2015 nicht auf bessere Rahmenbedingungen zu hoffen. Wie gehabt ist die Veranstaltung daher schon als fester Programmpunkt gesetzt.

Neben der Organisation eigener Feste wolle der Vorstand Veranstaltungen einfach nur organisatorisch begleiten, um den Bürgerinnen und Bürgern von Bellnhausen möglichst viel Abwechslung zu bieten und das Dorf lebenswerter zu machen, erklärte Kuhl den 20 anwesenden Mitgliedern. Dazu gehört beispielsweise ein Angebot zum Schlittschuhlaufen am 22. März, für das gerade geworben wird. Kooperationen mit den Initiativen „Unser Dorf“ oder „Älter werden auf dem Land“ basieren ebenfalls auf diesem Prinzip.Beispielsweise unterstützt man letztere gerade bei der Organisation eines Theaterbesuchs in Frankfurt. Gemeinsam mit der Initiative unser Dorf hatte man im vergangenen Jahr ein Spielplatzfest organisiert, das der Vorsitzende als überaus gelungene Veranstaltung bezeichnete. Unterstützt hatte man auch den ortsansässigen Verein Imbuto bei einer Infoveranstaltung zum Thema Flüchtlinge. „Uns ist das Thema Integration wichtig“, daher haben wir uns auch hier engagiert, meinte Kuhl. Die Flüchtlingsfrage soll den Verein auch im neuen Jahr beschäftigen.

Im Hinblick darauf, dass in das Haus der Chrischona-Gemeinde eine Flüchtlingsfamilie einziehen wird, ist ein interkulturelles Fest gemeinsam mit allen Kirchen der Gemeinde in Planung. „Hier möchten wir alle hier wohnenden Nationalitäten zusammenbringen, informierte Kuhl. Die ersten Ideen sind da. Ein Spielplatzfest ist dabei die erste Option.

Die Spielplatzanlage liegt dem Verein auch grundsätzlich am Herzen. Hier will man in diesem Frühjahr unbedingt noch den Spielturm streichen. Von der Agenda des Vereins gestrichen ist das Osterfeuer, hingegen soll das 2014 ausgefallene Glühweintrinken wieder stattfinden. Ein tränendes Auge hinterließ der Abschied von Jens Hemer aus dem Vorstand. Er habe viel Engagement und Qualität in die Vorstandsarbeit gebracht, bedauerte Kuhl.

Gerade hatte er bei der Sparkasse Marburg Biedenkopf noch eine Spende in Höhe von 2000 Euro eingeworben. Anschaffen will man damit eine zweiteilige Schautafel, auf der viele Informationen zum Dorf Platz finden sollen. Für Ideen diesbezüglich ist der Verein offen.

von Martina Becker

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Südkreis

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr