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Hachborn knackt den Besucherrekord

Weihnachtsmarkt Hachborn knackt den Besucherrekord

Handgemachtes, Kunst und Feuerwerk: Mehr als zehntausend Besucher haben am Wochenende den Kunst-, Kultur- und Weihnachtsmarkt in Hachborn besucht und in den vielfältigen Auslagen gestöbert.

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Schon zur Eröffnung drängten sich zahlreiche Besucher um den Posaunenchor Ebsdorf, der den Markt mit weihnachtlichen Liedern eröffnet. Viel Applaus bekamen auch die Kindergarten- und Grundschulkinder, die bei der Eröffnung sangen.Fotos: Grähling

Quelle: Patricia Graehling

Hachborn. Der Weihnachtsmarkt in Hachborn ist längst kein Geheimtipp mehr. Zu der 14. Auflage kamen am Wochenende mehrere tausend Besucher und 85 Aussteller. „Vor Jahren haben wir es schon angekündigt und jetzt ist es so weit: Wir sind der größte Weihnachtsmarkt in der Umgebung“, freut sich Bürgermeister Andreas Schulz. „Bei dem durchwachsenen Wetter am Sonntag hätte ich nicht damit gerechnet, dass wir den Besucherrekord wieder knacken. Aber es sind mehr als zehntausend Menschen gekommen.“

Handgemachtes, Kunst und Feuerwerk: Mehr als zehntausend Besucher haben am Wochenende den Kunst-, Kultur- und Weihnachtsmarkt in Hachborn besucht und in den vielfältigen Auslagen gestöbert.

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Die Gemeinde Ebsdorfergrund und die Vereinsgemeinschaft von Hachborn haben nicht nur den Markt liebevoll vorbereitet, sondern auch für das leibliche Wohl der Besucher und für ein buntes Rahmenprogramm gesorgt. Zwischen der Budenstadt und der Kirche drängten sich schon zur Eröffnung rund 300 Besucher, als Bürgermeister Schulz und Ortsvorsteher Jürgen Schäfer den Startschuss für das bunte Markttreiben gaben. Kindergarten und Grundschule Hachborn sorgten, ebenso wie der Posaunenchor Ebsdorf, für weihnachtliche Musik.

Gedränge herrschte auch an den vielen Ständen, an denen ein breites Angebot an hochwertiger Handwerkskunst zum Verkauf stand. In Buden, in zwei Zelten und in jeder Ecke des Bürgerzentrums und des Feuer­wehrhauses drängten sich ­Tische aneinander. Darauf lagen geschmackvolle Schmuckstücke, detailliert gestaltete Seifen, die wie süße Cupcakes aussahen, handgenähte Kissen mit Mundart-Sprüchen, Stricksocken, Getöpfertes, Gedrechseltes, Gemaltes und Geklebtes.

Hier und da nahmen die ­Anbieter auch Bestellungen für Sonderwünsche an. Da wurde eine Strickmütze in einer anderen Farbe gewünscht oder in ­einer anderen Größe. „Es ist so viel los“, freut sich eine Anbieterin, die weihnachtlich illuminierte Deko verkauft. „Heute­ haben wir eine schlaflose Nacht, weil wir die Produkte nachbasteln müssen“, verriet sie am Samstagabend.

Auch für die jüngsten Besucher gab es einiges zu erleben: Eine kleine Dampflok fuhr mit den jungen Fahrgästen vor der Kirche ihre Kreise. Eine lebendige Krippe mit Holzfiguren und echten Schafen begeisterte auch die großen Besucher.

Richtig stimmungsvoll wurde der Markt dann in den Abendstunden. Weihnachtsbaum und Stände waren weihnachtlich erleuchtet. Dazwischen bezauberten zwei Stelzenläuferinnen in illuminierten Kostümen die Besucher. Ein bisschen Silvesterstimmung gab es beim Weihnachtsmarkt auch schon: Ein musikalisch untermaltes Höhenfeuerwerk ließ die Blicke in den Himmel wandern, wo bunt funkelnde Lichtpunkte immer wieder den Hachborner Kirchturm erstrahlen ließen.

Während nach einem gelungenen Markt Vereine und Servicehof nun mit dem Abbau beschäftigt sind, geht der Blick schon in die Zukunft: Der Markt soll in den nächsten Jahren weiter wachsen, wenn durch das neue Feuerwehrhaus weiterer Platz für Stände von Kunsthandwerkern aus der Region geschaffen ist.

von Particia Grähling

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