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Grüne erwarten ein Umdenken

Südkreis Grüne erwarten ein Umdenken

Während ihrer Kreismitgliederversammlung legten die Grünen ihre Schwerpunkte für die kommenden Sondierungsgespräche zu einer neuen Koalition im Kreistag fest.

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Etwa 50 Teilnehmer sorgten während der Grünen-Mitgliederversammlung für eine volle Geschäftsstelle.

Quelle: Heiko Krause

Marburg. Die Umweltpartei will sowohl mit den bisherigen Koalitionspartnern CDU, FDP und Freien Wählern als auch mit der SPD Gespräche führen.

Nach ihrem bisher besten Kommunalwahlergebnis im Landkreis wollen die Grünen selbstbewusst in die Gespräche gehen. Möglich sei eine Fortsetzung der bisherigen Jamaika-Koalition, aber weil die SPD einen Sitz im Parlament hinzugewonnen habe, sei auch ein Bündnis mit den Sozialdemokraten eine Option, betonte die wiedergewählte Fraktionsvorsitzende Sandra Laaz und freute sich, dass die Grünen mit nun 13 Sitzen ihren Anteil fast verdoppeln konnten.

Entsprechend eines vom Kreisvorstand vorgelegten und letztendlich bei wenigen Enthaltungen angenommenen Antrags richtete die Partei eine Verhandlungskommission für bevorstehende Sondierungsgespräche in Sachen Kreiskoalition ein. Sie besteht aus dem grünen Fraktionsvorstand – Laaz, Heinrich Palz-Gerling und Thomas Schneider –, dem Ersten Kreisbeigeordneten Dr. Karsten McGovern sowie zwei vom Kreisvorstand zu bestimmenden Vertretern. Sie soll der Mitgliederversammlung einen Vorschlag unterbreiten, mit wem Koalitionsverhandlungen aufgenommen werden.

Dabei soll die Entscheidung ausschließlich davon abhängig gemacht werden, mit welchem Koalitionspartner die politischen Ziele der Grünen am besten umzusetzen sind.

von Heiko Krause

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