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Großprojekte laufen jetzt an

Dorferneuerung Wittelsberg Großprojekte laufen jetzt an

Einen Sack voller guter Nachrichten konnte Arbeitskreisvorsitzender und Bürgermeister Andreas Schulz vor 20 interessierten Wittelsbergern auspacken.

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Anke Schmidt vom Bauamt der Gemeinde, Bürgermeister Andreas Schulz, der zugleich Sprecher des Arbeitskreises ist, sowie Wittelsbergs Ortsvorsteher Gotthard Seim führten durch die Tagesordnung zur Dorferneuerung in Wittelsberg.Fotos: Richter, Henkel

Wittelsberg. Insgesamt 15 Punkte umfasste die Tagesordnung, die an einigen Stellen deutlich über das eigentliche Projekt „Dorferneuerung in Wittelsberg“ hinausreichte.

„In 2015 wird viel passieren“, versprach Andreas Schulz und berichtete zunächst über die erteilte Baugenehmigung zur Umgestaltung des Funktionsplatzes gegenüber dem Bürgerhaus. Darüber hinaus soll die bisher nur mäßig genutzte Gemeinschaftseinrichtung in eine Seniorenbegegnungsstätte umgebaut werden. Auch hierfür lägen die nötigen Genehmigungen vor. Die finanziellen Mittel von rund 400000 Euro seien in den Haushalt eingestellt.

Ein besonderes Lob richtete der AK-Vorsitzende an die Anwohner der „Hirtenwiesenstraße“, die sich freiwillig an den Kosten für den Straßenumbau auf mehr als 900 Meter Länge beteiligen. In Ebsdorfergrund gibt es bekanntlich keine Straßenbeitragssatzung.

„Das ist nicht nur ein Vorzeigeprojekt, das wird auch eine Vorzeigestraße “, freute sich Schulz. Er bezeichnete es gar als „Leuchtturmprojekt“ für die Dorferneuerung in Wittelsberg. Er erinnerte an die diesjährige Exkursion nach Viernheim, wo ein ganz ähnliches Projekt realisiert wurde. „Zum 1. Januar 2016 soll dieser Bereich fertig sein und dann wollen wir die Viernheimer zu einem Gegenbesuch einladen, um unsere Umsetzung zu präsentieren“, klang Schulz fast euphorisch.

Danach ging es um die „Touristische Aufwertung des Kirchbergs“ mit der Wittelsberger Warte. Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des europäischen Leader-Programms gefördert. Auch hier liegen alle Bewilligungsbescheide vor, so dass ab März gebaut werden kann. Es solle sich jedoch niemand wundern, wenn die Gemeinde bereits in den Wintermonaten einige Bäume auf dem Friedhof und direkt auf dem Kirchberg fällen wird.

Offensiv ging Schulz das Thema Eigenleistungen an. Zur Umnutzung des Bürgerhauses müsse die alte Decke abgenommen werden, um sie nach Vorgaben der Feuerwehr den aktuellen Schall- und Brandschutzbestimmungen anzupassen. Die Abrissarbeiten unter Mithilfe des Servicehofes seien bereits jetzt schon möglich, meinte Schulz.

Darüber hinaus stehe ein Neuanstrich des Bürgerhauses innen sowie Anstrich und optische Umgestaltung im Außenbereich von Bürgerhaus und Mehrzweckhalle an. Für alle diese freiwilligen Arbeiten sagte Ortsvorsteher Gotthard Seim die Mitarbeit der ortsansässigen Vereine unter der Regie des Ortsbeirats zu.

Dass nicht alles nach Wünschen der Antragsteller endet, musste Schulz bei der Umgestaltung der Mehrzweckhalle einräumen. Aus Kostengründen wird die Mehrzweckhalle zukünftig nur noch als Sporthalle genutzt werden können.

Weiterhin ging es um die Aufstellung des „Schwalbenhäuschens“ am Feuerlöschteich, den Umbau des alten Gefrierhauses für die Jugendfeuerwehr und um die Anbindung der Ortslage an das bestehende Radwegenetz, wo man sich aktuell noch um die passende Ausschilderung streite.

Den Themen Jugendclub, Dorfdurchgrünung und Umgestaltung des Spielplatzes werde man sich später während der bis 2018 laufenden Dorferneuerung widmen.

von Heinz-Dieter Henkel

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