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Gemeinde putzt sich mit „Kulturpfosten“ heraus

Hachborn Gemeinde putzt sich mit „Kulturpfosten“ heraus

Ein künstlerischer Akzent für den Ortseingang: Die Mitarbeiter des Servicehofs Ebsdorfergrund stellten die so genannten Kulturleitpfosten für die Ortsteile auf.

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Bunte Pracht: 150 der Pfosten, die die Stadt Gießen zur Landesgartenschau schmückten, stehen nun im Ebsdorfer Grund.

Quelle: Martina Becker

Hachborn. „Seit etwa zwei Jahren ist die Gemeinde dabei, ihre Ortseingänge aufzuwerten“, erzählte Bürgermeister Andreas Schulz bei der Vorstellung einer Verschönerungsaktion in Hachborn. Wie Puzzleteile setzten sich mittlerweile die einzelnen Aktivitäten zu einem ansehnlichen Bild zusammen, meinte der Verwaltungschef.

Mitten im Advent bekamen die Servicehofmitarbeiter ganz schön was zu tun. Sie setzten 150 individuell gestaltete „Kulturleitpfosten“ an allen Ortseingängen - nur in Ilschhausen steht dies in den letzten Tagen des Jahres noch aus. Die bunt gestalteten Pfähle stammen von der Stadt Gießen. Sie dienten dort als künstlerisches Element zur Landesgartenschau. Von der guten Idee können über die Veranstaltung hinaus nun noch andere Kommunen profitieren. Gegen eine Spende gab die Stadt die Pfosten an Interessierte ab. Die Gemeinde Ebsdorfergrund holte sich insgesamt zweihundert Stück. Die Wermertshäuser hatte sich in diesem Jahr in Anlehnung an die Idee bereits eigene Pfosten für die Ortseingänge gestaltet. Zudem wurde unter der Regie des Ortsvorstehers am Ortseingang Rüddingshausen eine Blumenwiese angelegt sowie zur besseren Orientierung eine Infotafel aufgestellt.

In Wittelsberg unterstützt die Bürgerin Anja Neff die Gemeinde durch die Vermittlung einer Patenschaft für die Pflege der neu angelegten Verkehrsmittelinsel vor Wittelsberg an der L 3048. „Damit wurden alle Verkehrsmittelinseln in Ebsdorfergrund von der Gemeinde wie auch von privater Seite einladend und neu gestaltet“, sagte Schulz. Obendrein hat die Gemeindeverwaltung überprüft, welche angrenzenden Grundstücke in Ortseingangsnähe ihr gehören. Einige davon hat sie neu verpachtet, verkauft oder selbst neu gestaltet - immer mit dem Ziel, die Entrees der Gemeinde ansehnlicher zu gestalten. Das ist zweimal in Ebsdorf sowie in Wittelsberg und Heskem gelungen. In Leidenhofen aus Richtung der Umgehungsstraße kommend, habe ein privater Grundstückseigentümer zugesagt, die zahlreichen Werbefolien an seinem Zaun zum Jahresende zu entfernen und die „amerikanischen Verhältnisse“ dort zu beenden, erklärt Schulz.

von Martina Becker

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