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Netz-Erweiterung soll im Sommer starten

Anträgen der Bioenergiegenossenschaft Netz-Erweiterung soll im Sommer starten

Damit die von der Bioenergiegenossenschaft Fronhausen beabsichtigte Erweiterung des Nahwärmenetzes umgesetzt werden kann, bedarf es noch diverser Zustimmungen des Gemeindeparlaments.

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Viele neue Straßen für das Nahwärmenetz Fronhausen. Unter anderem diese sollen dabei sein.

Quelle: Fotomontage: Tobias Hirsch

Fronhausen. Alle Bauvorhaben haben ihren Preis. So natürlich auch das von der Bioenergiegenossenschaft Fronhausen. Diese hatte bereits öffentlich bekundet, das Nahwärmenetz in Fronhausen ausbauen zu wollen.

Für die Gesamtinvestition in Höhe von 1,2 Millionen Euro benötigt die Genossenschaft ein Darlehen über 800.000 Euro. Für den nicht besicherbaren Anteil des Darlehens in Höhe von 300.000 Euro benötigt die finanzierende Bank eine gesonderte­ Absicherung über eine Bürgschaft eines Drittsicherungsgebers. Diesen Part soll die Gemeinde Fronhausen übernehmen.

Parlament will die Anträge beraten

Der Gemeindevorstand hat sich mit dieser Thematik beschäftigt und legt den Mitgliedern des Parlaments nun einen entsprechenden Beschlussvorschlag zur Sitzung am 18. Mai vor. Dieser soll vorbehaltlich der abschließenden Genehmigung der Bürgschaftsübernahme durch die Kommunalaufsicht des Landkreises Marburg-Biedenkopf ergehen. Bevor das Parlament dazu berät, wird das Thema am Donnerstag während der Sitzung des Hauptausschusses, die um 19.30 Uhr im Bürgerhaus Fronhausen beginnt, behandelt.

Das ist aber nicht der einzige Punkt, bei dem es um die Bioenergiegenossenschaft geht. Für die Erweiterung ist es auch notwendig, einen Nachtrag zum seit Juli 2011 bestehenden Gestaltungsvertrag zu beschließen. Dabei geht es um die Aufnahme jener Straßen, die der jetzige Gestattungsvertrag noch nicht enthält. Nach Mitteilung der Bioenergiegenossenschaft sollen die neuen Versorgungsleitungen in der Talstraße, Bahnhofstraße, Auf der Schwärz, Lortzingstraße, Silcherstraße, Schubertstraße, Haydnstraße, Alter Hof, Marburger Straße, Schulstraße, Bodenweg und Mozartstraße verlegt werden. Allerdings weist die Genossenschaft auch darauf hin, dass es je nach Zahl der Anschlussnehmer und der damit verbundenen Wirtschaftlichkeit in den einzelnen Abschnitten noch zu Verschiebungen kommen kann.  

Nach Möglichkeit sollen die Arbeiten zur Erweiterung des Nahwärmenetzes in diesem Sommer starten.

von Götz Schaub

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