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Fronhausen ist Vorbild für einen englischen Earl

Bioenergie Fronhausen ist Vorbild für einen englischen Earl

Der Earl of March möchte den Landsitz Goodwood House in Chichester auf nachhaltige Energieversorgung umstellen - Anregungen dafür kommen aus Fronhausen.

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Viessmann-Vertriebsleiter Hans-Joachim Pez (von links), Dr. Stefan Hoffmann, Leiter Viessmann-Akademie, Thilo Finger und Helmut Jung vom Genossenschaftsvorstand, Armin Fleck, Verkaufsleiter Nordeuropa, Alex Williamson, CEO der Goodwood Group, Christian Engelke, Technischer Leiter Viessmann UK, Chris Woodgate, Finance Director der Goodwood Group, Graham Russell, Viessmann-Geschäftsführer UK, und Viessmann-Verkaufsingenieur Frank Keller besichtigen die Heizzentrale.Foto: Manfred Schubert

Quelle: Manfred Schubert

Fronhausen. Vertreter der Firma Viessmann besichtigten mit Gästen aus England die Heizzentrale der Bioenergiegenossenschaft Fronhausen. Goodwood House in Chichester verfügt über eine Rennstrecke und ein Hotel - in der Zukunft soll der Landsitz des Earl of March mit nachhaltiger Energie betrieben werden.

Alex Williamson, CEO der Goodwood Group, und Chris Woodgate, Finance Director der Goodwood Group, ließen sich vom Genossenschaftsvorsitzenden Helmut Jung und Vorstandsmitglied Thilo Finger sowie den Viessmann-Vertretern über das Heizwerk informieren. Zurzeit versorgt es ein 3300 Meter langes Nahwärmenetz mit 53 Anschlussnehmern, darunter das Alters- und Pflegeheim, die Grundschule sowie die Sparkasse. Es hat noch Kapazitäten für 50 bis 60 weitere Anschlüsse frei, betonten die Genossenschaftsvertreter.

Die Grundlast trägt die Abwärme der Biogasanlage der Familie Geißler mit 350 Kilowatt Leistung, die zurzeit etwa 96 Prozent der insgesamt benötigten Wärmemenge abdeckt. Die Mittellast trägt der 530 Kilowatt leistende Holzhackschnitzel-Heizkessel der Firma Viessmann, der besonders im Interesse der englischen Gäste stand, da der Landsitz über ausgedehnte Wälder verfügt. In Fronhausen wird er mit Hecken- und Baumschnitt der Gemeinde und von Privatleuten kostengünstig „gefüttert“. Für auftretende Spitzenlasten steht schließlich noch ein Gaskessel mit 450 Kilowatt bereit.

Interessant für die Gäste war auch, dass die Heizzentrale in einer alten Scheune aus dem Jahre 1932, die umgebaut wurde, untergebracht ist. Ähnliche alte Gebäude stehen auf Goodwood ebenfalls zur Verfügung.

Infos unter www.bioenergie-fronhausen.de

von Manfred Schubert

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