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Fest soll Engagement für Partnerschaft belohnen

Ebsdorfergrund Fest soll Engagement für Partnerschaft belohnen

Zwischen 27. April und 1. Mai kommt eine Delegation aus Polen, um die Partnerschaft zwischen Ebsdorfergrund und Liniewo zu feiern. Höhepunkt ist die Festveranstaltung am 29. April in Roßberg.

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Eberhard Wisseler (von links), Peter Heinrich Lenninger und Andreas Schulz mit Partnerschaftsurkunde und Fotos aus den vergangenen 15 Jahren.

Quelle: Manfred Schubert

Dreihausen. „Internationale Begegnungen in einer globaler werdenden Welt sind besonders wichtig, um das Leben und Arbeiten der Menschen im Nachbarland verstehen zu lernen. Trotz der offenen Grenzen ist es wichtig, einander zu begegnen, weil man zu wenig vom praktischen Leben der Nachbarn weiß“, betont der Vorsitzende des Partnerschaftsvereins, Pfarrer im Ruhestand Eberhard Wisseler. „Außenpolitik macht der Bund, Völkerverständigung wird von den Menschen, durch die Gemeinden, gelebt“, ergänzte Bürgermeister Andreas Schulz (SPD).

Am 30. April 1999 war die Partnerschaft zwischen der Gemeinde Ebsdorfergrund und Liniewo in Polen besiegelt worden. Das 15-jährige Bestehen dieser Verbindung soll nun gefeiert werden. Eine Delegation aus Liniewo mit Bürgermeister Miroslaw Warczak an der Spitze wird am Sonntag, 27. April, anreisen. Am Montag stehen Gespräche mit der Landkreis-Beauftragten für Partnerschaften, Aga Sauerwald, und Hartmut Reiße, Geschäftsführer der Tour GmbH Marburg-Biedenkopf, über die Bedeutung von Tourismus und Reisen im ländlichen Raum auf dem Programm.

Am Dienstag um 19 Uhr beginnt im Dorfgemeinschaftshaus Roßberg die Festveranstaltung, wo neben der Unterzeichnung der Jubiläumsurkunde unterhaltende Beiträge, unter anderem vom Gesangverein Roßdorf und dem Kinderchor „Schöne Töne Ebsdorf“ vorgesehen sind. „Es soll kein steifer Festakt, sondern ein lebendiges Fest werden. Es soll auch eine Belohnung für die sein, die sich für die Partnerschaft engagiert haben, für die vielen Gastgeber, die über die Jahre Besucher aufgenommen haben. Daher gibt es keine persönlichen Einladungen, sondern es ist eine öffentliche Dankeschön-Veranstaltung“, betont Schulz. Alle sind zu dem anschließenden gemütlichen Beisammensein bei Spanferkel, Getränken und Tanz eingeladen. Er hoffe, dass es wieder ein tolles Fest in Roßdorf wie vor 15 Jahren werde und neue Kontakte geknüpft werden. Am 1. Mai fahren die Gäste wieder nach Hause.

Dass die Partnerschaft lebt, zeige sich daran, dass zurzeit Schüler aus Liniewo an der Gesamtschule in Heskem weilen, berichtete Wisseler. Auch Vereine wie der Gesangverein Dreihausen oder die Feuerwehr und Jugendfeuerwehr Hachborn pflegten regelmäßige Kontakte. Schulz ergänzte, dass es mindestens schon zwei deutsch-polnische Hochzeiten gegeben habe. Unter anderem habe ein Feuerwehrmann aus Wittelsberg eine Frau aus der Partnergemeinde geehelicht.

von Manfred Schubert

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