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Ferienspaß mitten in eigener Gemeinde

Ferienspiele in Weimar Ferienspaß mitten in eigener Gemeinde

Das Freizeitgelände an der Lahn mit den umgebauten Zirkuswagen sowie dem Tipi bietet den Weimarer Kindern Abenteuer pur.

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Nur fröhliche Gesichter bei den ferienspielen der gemeinde Weimar. Diese Kinder studieren mit zwei betreuerinnen Tänze im Bürgerhaus ein.

Quelle: Götz Schaub

Roth. Oh ha, 244 Kinder in den Ferien zufriedenzustellen - das hört sich wahrlich nach einer Herkulesaufgabe an. Doch Marcus Ott kann die Zahl nicht schrecken. Der Jugendpfleger der Gemeinde Weimar verfügt zum einen über ein hochmotiviertes Betreuerteam, zum anderen hat er über die Jahre mit dafür gesorgt, dass das Ferienspiele-Gelände an der Lahn in Roth attraktiv ausgestattet wird. Ob Lahn, Wiesengelände, das Lager mit den umgebauten Zirkuswagen oder das nahe Bürgerhaus - überall finden die Kinder tolle Mitmachangebote und können darüber hinaus auch in Eigenregie Abenteuer erleben.

„Das System mit den Bezugsgruppen am Morgen und den Neigungsgruppen am Nachmittag hat sich bewährt“, sagt Marcus Ott. So können die Kinder überall reinschnuppern und ausprobieren, was ihnen gefällt. Ferienspiel-Kind Benita ist voll des Lobes: „Ich finde es toll, dass alle hier nett sind“, sagt sie, während sie konzentriert eine kleine Piratenkiste bastelt. Tim findet es gut, dass man im kleinen Waldstück frei spielen kann. Auch „Zombie-Ball“ und Fußball machen ihm Spaß. Vier Wochen werden die Kinder morgens ab 7.30 bis 16 Uhr betreut und gefordert. Im Bürgerhaus beispielsweise studieren die Kinder mit ihren Betreuerinnen tolle Tänze ein. Und in der Küche haben sich ein paar Kinder eingeschlichen und unter größter Geheimhaltung mit zwei Betreuerinnen Obstspieße mit Schokosoße für die übrigen Betreuer hergestellt. Andere Kinder sind derweil zur Zeiteninsel bei Argenstein aufgebrochen und spielen dort in den weit entfernt liegenden Zeitepochen. „Unsere Ferienspiele können sich sehen lassen, die Nachfrage spricht für sich“, sagt ein völlig entspannter Bürgermeister Peter Eidam während eines Besuchs bei den Kindern. „Wir haben alle Kinder bedient, mussten dafür die Gruppen aber wieder aufstocken“, sagt Ott. Glücklicherweise hat er genügend Mitarbeiter und eben ein so tolles Gelände zur Verfügung. Ach ja, das Essen von der Lebenshilfe, das in einem separaten Zelt eingenommen wird, kommt auch bei den Kindern gut an. Mehr kann man wahrlich nicht mehr verlangen, oder?

von Götz Schaub

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