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Es geht nur über freiwilligen Einsatz

Dorfgemeinschaftshaus Es geht nur über freiwilligen Einsatz

Der Förderverein „Unser Dorf Sichertshausen“ soll Träger des Dorfgemeinschaftshauses werden. Bei einem ersten Informationsabend, zu dem etwa 25 Bürger kamen, wurde über die Aufgaben des Trägers gesprochen.

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Das Dorfgemeinschaftshaus Sichertshausen ist ein wahres Schmuckstück geworden, nun geht es um die künftige Bewirtschaftung.

Quelle: Heiko Krause

Sichertshausen. Das Dorfgemeinschaftshaus ist im Zuge der Dorferneuerung inzwischen als Hauptprojekt umfassend saniert worden. Wie Fördervereinsvorsitzender Günter Majewski nicht ohne Stolz berichtete, hätten in den vergangenen 2,5 Jahren eine Vielzahl an geleisteten Stunden Eigenleistung mehr möglich gemacht als ursprünglich geplant gewesen sei. Jüngst liefen noch Arbeiten im Außenbereich und für diese würden die Sichertshäuser nur noch das Material gestellt bekommen. „Da sind samstags mindestens sechs Mann zugange, manchmal auch bis zu 18, ergänzte Ortsvorsteher Reinhard Lauer, zugleich Beisitzer Dorfgemeinschaftshaus im Verein. Die Gemeinde wolle nun die Trägerschaft an den Verein übergeben und dieser sei auch bereit dazu, so Majewski. Über den genauen Inhalt des Vertrages werde noch verhandelt, erst danach könne über die Festsetzung von Gebühren geredet werden. Aber er sei sicher, dass die Unterschriften bald erfolgten. „Wie gehen wir mit der Trägerschaft um“, sei die Frage des ersten Informationsgesprächs, das sicher nicht das letzte sein werde. Ziel sei es im Sinne einer nachhaltigen Dorfentwicklung möglichst viele Menschen zu beteiligen, am besten den ganzen Ort. Es sollten Ideen gesammelt werden, beispielsweise zur Organisation, den unterschiedlichen Aufgaben, was die Vereine leisten könnten und was für Veranstaltungen stattfinden könnten. Eine Idee sei beispielsweise ein Seniorencafé. Lauer regte an, darüber nachzudenken, ob man nicht durch Außenbewirtschaftung in den Sommermonaten vom regen Radverkehr auf dem Lahnradweg profitieren könne. Der Ortsvorsteher betonte, dass es sinnvoll sei Werbung zu machen, beispielsweise über das Internet. Denn, so hieß es aus der Runde, eine bessere Auslastung morgens und nachmittags müsse angestrebt werden. Er habe in diesem Zusammenhang bereits Anfragen von Firmen, die eventuelle Fortbildungen abhalten könnten, so Majewski. Angeregt wurde, zunächst die Aufgabenfelder konkret zu benennen, um Transparenz darüber herzustellen, was alles erledigt werden müsse. Lauer hob in diesem Zusammenhang hervor, dass sich die Last nicht auf wenige Schultern verteilen dürfe. Als Felder wurden die Annahme von Anfragen und Buchungen genannt, ebenso wie die Übergabe und Abnahme des Dorfgemeinschaftshauses. Um die Buchhaltung müsse sich auch jemand kümmern, schließlich werde es Einnahmen und Ausgaben geben.

Für die Technik, unter anderem den Beamer, müssten sich Zuständige finden, zudem müsse Thekendienst bei Bedarf geleistet werden, aber auch die Pflege des Hauses und des Außenbereichs sei zu gewährleisten. Je nach Veranstaltung und was benötigt werde, müssten die Zuständigen dann zusammenarbeiten.

Lauer hob hervor, dass er bereits Personen im Hinterkopf habe aber keinesfalls erwarte, dass die Posten bereits an diesem Abend vergeben würden. Umso erfreuter waren er und Majewski, als sich bereits mehrere Sichertshäuser bereit erklärten, in jedem Fall dabei zu sein und Verantwortung zu übernehmen.

Das nächste Informationsgespräch für alle interessierten Bürger findet am Mittwoch, 16. Oktober, 20 Uhr, im DGH statt.

von Heiko Krause

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