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Erkrankung sorgt jetzt für ein „Highlight“

Niederweimar Erkrankung sorgt jetzt für ein „Highlight“

Nach dem 1: 1 gegen England muss die deutsche U-21-Nationalmannschaft am Freitag in Helsingborg ihr Halbfinale gegen den Erstplatzierten der anderen Gruppe bestreiten. Es dürfte wohl niemanden geben, der glücklicher über diese Tatsache ist als Stephan Schnabel aus Niederweimar.

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Professor Felix Rosenow (links) freut sich mit Stephan Schnabel über dessen UEFA-Einladung nach Schweden. Foto: Götz Schaub

Niederweimar. Der 33-Jährige gehört nämlich einem Team an, dass auf Einladung der UEFA kurz vor dem Halbfinal-Spiel im selben Stadion kickt, sich dann das Spiel anguckt und vielleicht später auf Spieler trifft.

Wie kommt das alles? Das kann Schnabel selbst noch gar nicht fassen: „Was für ein Highlight!“ Sein Auflaufen hängt mit einer Erkrankung in seiner Jugendzeit zusammen. 1992 musste er sich wegen Epilepsie in Bielefeld operieren lassen. Seither geht es ihm gut, er blieb anfallfrei, muss aber Medikamente nehmen. Davon weiß Professor Felix Rosenow, Leiter des Epilepsiezentrums an der Klinik für Nervenheilkunde in Marburg, nicht nur als Arzt, sondern auch als Privatperson, wurde doch sein Sohn einst von Schnabel trainiert.

von Götz Schaub

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