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Endlich ist Radweg-Lückenschluss in Sicht

Ebsdorf Endlich ist Radweg-Lückenschluss in Sicht

1984 wurde der Bau des Radweges von Marburger Seite aus an die Gemarkungsgrenze zur Gemeinde Ebsdorfergrund vollendet. Keiner hätte damals gedacht, dass man auf die 1 480 Anschlussmeter bis nach Ebsdorf mehr als 25 Jahre warten musste.

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Beim Spatenstich: Georg Schnell (von links, Ortsvorsteher von Ronhausen), Walter Troeltsch, Marburgs Oberbürgermeister Egon Vaupel, Landrat Robert Fischbach, Ebsdorfergrund-Bürgermeister Andreas Schulz, ASV-Leiter Harald Mank, Brigitte Menche (Ortsvorsteherin Bortshausen) und ihr Ebsdorfer Amtskollege Heinrich Kutsch sowie der Kreisbeigeordnete Dr. Karsten McGovern und der Marburger Bürgermeister Dr. Franz Kahle.

Quelle: Michael Agricola

Ebsdorf. Am Donnerstag nahmen die Vertreter des Landes Hessen, des Kreises und der beteiligten Stadt Marburg und der Gemeinde Ebsdorfergrund die Spaten in die Hand, um den Beginn der Bauarbeiten für den Radwegeschluss zu dokumentieren. Ab Montag rücken die Bagger an.

Nach der Rodung von Bäumen und Sträuchern und dem Abriss einer maroden Brücke, die über die ehemalige Kreisbahntrasse führt, wird der Radweg bis zum Frühjahr auf einer Breite von 2,25 Metern und einer Länge von knapp 1,5 Kilometern ausgebaut. Die Freigabe des Radweges könnte dann im Mai oder Juni stattfinden. Für den Bau sind 320.000 Euro veranschlagt.

Neben den offiziellen Vertretern, darunter auch die Ortsvorsteher von Ebsdorf, Bortshausen und Ronhausen, verfolgten auch eine Reihe von Bürgern aus Ebsdorf den lang ersehnten Spatenstich. Dort ging es allerdings längst nicht so harmonisch zu, wie das in solchen Fällen sonst üblich ist. Besonders Ebsdorfergrund-Bürgermeister Andreas Schulz sparte angesichts der fast unendlichen Geschichte dieses Radwegeabschnitts nicht an Kritik.

von Michael Agricola

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