Volltextsuche über das Angebot:

24 ° / 11 ° wolkig

Navigation:
Einsatzkräfte retten Kuh aus einer Grube

Freiwillige Feuerwehr Argenstein Einsatzkräfte retten Kuh aus einer Grube

Bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr stand ein Wechsel an der Vereinsspitze auf der Tagesordnung: Neue stellvertretende Wehrführerin ist Corinna Wenz.

Voriger Artikel
Feuerwehr befreit 22-Jährige aus Wrack
Nächster Artikel
Parlament stimmt Umbau in Niederwalgern zu

Wechsel im Vorstand: Bürgermeister Peter Eidam (von links), der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Oliver Grün und Wehrführer Marc Lipinski begrüßten die neue Stellvertreterin des Wehrführers Corinna Wenz und die zweite Schriftführerin Nina Löwer (rechts) im Vorstand und verabschiedeten den scheidenden Stellvertreter Michael Kock (Zweiter von rechts).

Quelle: Ingrid Lang

Argenstein. Nach siebenjähriger Tätigkeit als stellvertretender Wehrführer und Fachgebietsleiter gab Dr. Michael Kock seine Ämter ab. „Ich bin und bleibe Argensteiner, auch wenn ich jetzt nicht mehr hier wohne. Wenn es meine Zeit zulässt, komme ich gerne bei der Feuerwehr vorbei“, sagte der scheidende Wehrführer.

Schnell hatte die Einsatzabteilung eine Nachfolgerin gefunden. Einstimmig wählten sie Corinna Wenz als zweite Wehrführerin. Neue stellvertretende Schriftführerin ist jetzt Nina Löwer. Zum Kassenprüfer wurde Maximilian Feldkamp gewählt.

 
Wehrführer Marc Lipinski, der auch Vorsitzender des Feuerwehrvereins ist, ließ das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren. Insgesamt 27 Mal war die Freiwillige Feuerwehr Argenstein alarmiert worden. Zu den Einsätzen zählten ein Kamin- und Scheunenbrand, Hochwasser, das Beseitigen einer Ölspur, Hilfeleistung bei einem Bahnunfall in Niederwalgern, einem Verkehrsunfall, einem Fahrzeugbrand, einer Tierrettung und der Befreiung einer Kuh in Stedebach aus einer Grube sowie Fehlalarme durch Brandmelder. Für die Einsätze wurden 58 Stunden geleistet.

Vorstand

Stellvertretende Wehrführerin: Corinna Wenz
Stellvertretende Schriftführerin: Nina Löwer

Weitere 196 Stunden investierten die Kameraden in die Ausbildung, zudem absolvierten einige Aktive Lehrgänge, und zwei Jugendliche wechselten aus der Jugend in die Einsatzabteilung. Zur Zeit zählt die Einsatzabteilung acht Frauen und 18 Männer.

Wehrführer wünscht sich eine bessere Beteiligung

Jugendwart Dirk Böckler berichtete, dass zurzeit zehn Mädchen und vier Jungen zur Jugendabteilung zählen. Bei dem Wettkampf um den Gemeindepokal in Oberweimar sicherten sich die Jugendlichen den ersten und zweiten Platz. Sie nahmen am Kreisentscheid teil, machten eine Kanufahrt auf der Lahn, trafen sich zur feuerwehrtechnischen Ausbildung und verwandelten das Bürgerhaus in eine Weihnachtsbackstube. Insgesamt investierten sie 62 Stunden in feuerwehrtechnische sowie 43 Stunden in die weitere Ausbildung.

Lipinski wünscht sich eine bessere Beteiligung an den Übungsstunden und den Einsätzen, aber auch bei Veranstaltungen. In diesem Jahr möchte sich der Vorstand um die Werbung weiterer aktiver Einsatzkräfte, aber auch passiver Mitglieder bemühen. Der Bürgermeister betonte, dass die Arbeit der Feuerwehr und deren Einsätze eine große Vielfalt aufweisen. Leider sei die Gewährleistung der Tagesbereitschaft nicht immer einfach. Der Aufruf des Vorsitzenden, das Engagement auf mehrere Schultern zu verteilen, ist daher wichtig. „Mit Herzblut wird hier gute Jugendarbeit geleistet, und mit 14 Jugendlichen ist die Feuerwehr gut aufgestellt“, sagte der Bürgermeister.

Termine

17. März: Jahreshauptversammlung der Feuerwehren der Großgemeinde Weimar

14. April: Ostereier suchen

15. April: Osterfeuer

6. Mai: Tagesfahrt zum Flughafen in Frankfurt

21. Mai: Teilnahme am Kreisfeuerwehrtag in Kirchhain

24. und 25. Juni: Gemeindepokal Wenkbach

7. August: Sommergrillen

9. September: Spanferkelessen

Der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Oliver Grün sagte auf die Anfrage eines Aktiven, dass nicht mehr in die Anschaffung von Funkalarmempfängern investiert werde. Zurzeit werden die Einsatzkräfte noch per SMS alarmiert. Für den Digitalfunk müsse die Leitstelle grünes Licht geben.

Der stellvertretende Gemeindebrandinspektor ehrte Michael Kock für seine ehrenamtlich geleistete Tätigkeit und zollte Dirk Böckler für die vorbildliche Jugendarbeit seinen Respekt. Dass der Jugendwart gute Arbeit leiste, könne man daran sehen, dass ihn die Jugendwehr am Heiligen Abend besuchte und mit einem Präsent überraschte. Seinen Appell richtete Grün an die Aktiven und legte ihnen nahe, die Kritik des Wehrführers als Anstoß für eine bessere Beteiligung zu sehen.

von Ingrid Lang

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr