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Eine komplett neue Besetzung

Ortsbeirat Wenkbach Eine komplett neue Besetzung

Kurt Barth macht es. Im Gemeindeparlament Weimar genießt er als Parlamentsvorsitzender das Vertrauen aller Faktionen, in Wenkbach folgte er dem Votum der Wähler und stellt sich als Ortsvorsteher zur Verfügung.

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Weimars Bürgermeister Peter Eidam (links) und der ehemalige Ortsvorsteher Heijo Hoß (rechts) mit dem neuen Wenkbacher Ortsbeirat (weiter von links) Marina Chavez, Diana Rohe, Kurt Barth und Brunhilde Born.

Quelle: Götz Schaub

Wenkbach. Der auf der SPD-Liste auf Nummer eins gesetzte Herbert Vollmer, der in den vergangenen fünf Jahren auch stellvertretender Ortsvorsteher war, gehört dem Ortsbeirat Wenkbach, obgleich gewählt, auf eigenem Wunsch nicht mehr an. Er gab sein Mandat zurück, wollte sich gegenüber der Presse dazu aber nicht weiter äußern.

Weil zudem Reinhard Karber nun erneut Mitglied des Gemeindevorstandes ist und er deshalb auch sein Mandat zurückgab, schmolz die ursprünglich sechs Personen starke Liste auf vier zusammen. Da es keine weitere Liste gab, sind nun schon zu Beginn nur vier statt der fünf möglichen Bürger im Ortsbeirat aktiv.

„Ich bekam mehr Stimmen als gedacht“

Kurt Barth ging eigentlich als Kandidat auf Platz fünf nicht davon aus, zum Ortsvorsteher vorgeschlagen zu werden. Doch sagte er am Montagabend während der konstituierenden Sitzung: „Ich bekam mehr Stimmen als gedacht. Das Ergebnis zeigt mir, dass ich das Amt des Ortsvorstehers ausfüllen soll, und deshalb nehme ich es auch an.“

Er bedauerte, dass kein Mitglied des bisherigen Ortsbeirats mehr im Gremium ist. Sein Vorgänger im Amt Heijo Hoß ist dabei, seinen Lebensmittelpunkt innerhalb der Gemeinde zu verändern und verzichtete somit auf eine erneute Kandidatur. Barths Mitstreiter sind ausschließlich weiblich. Sie stellen sich der Verantwortung und gaben sich auch motiviert. Zu Barths Stellvertreterin wurde Diana Rohe gewählt.

Ortsbegehung am 8. Juni ab 17 Uhr

Das Amt der Schriftführerin übernahm Marina Chavez. Vierte im Bunde ist Brunhilde Born. Die ersten Termine sind auch schon fix. Am 8. Juni, bereits ab 17 Uhr, will der neue Ortsbeirat eine Ortsbegehung unternehmen und sich an verschiedenen Punkten im Ort auch von Anwohnern informieren lassen. Los geht es an der Unteren Bergstraße. In diese Begehung könnten bereits Ergebnisse einer für den 23. Mai angedachten Verkehrsschau mit einfließen.

Die Bürger, die bei der Sitzung anwesend waren, machten auch schon deutlich, dass  es einige Themen rund um Straßen und Verkehr in Wenkbach gibt. Insbesondere werde nachts in der Marburger Straße, der Ortsdurchgangsstraße zu schnell gefahren. Darunter seien auch viele Lastwagen. Ein Bürger sagte: „Wenn es möglich ist, dass der Verkehr nachts auf Bundesstraße 30 fährt, dann sollte es wohl auch auf dieser Straße möglich sein.“

In Rother Straße wird zu schnell gefahren

In der jüngeren Vergangenheit seien an der Straße insgesamt sechs parkende Autos beschädigt worden. Auch in der Rother Straße werde verstärkter und viel zu schnell fahrender Verkehr festgestellt. Auch über den Weg parallel zur Bahn müsse mal gesprochen werden, der insbesondere von Bahn-Baufahrzeugen beschädigt worden sei und derzeit keinen optimalen Radweg darstelle. Doch genau das soll er sein, wenn auch der offizielle Radweg durch die Dorfstraße führt.

Positiv aufgenommen wurde Bürgermeister Peter Eidams Mitteilung, dass an diesem Wochenende in der oberen Etage des Bürgerhauses die Fenster erneuert werden. Das sei aber nicht genug, so Barth. Auch im Erdgeschoss müssten die Fenster erneuert werden, er will sich zu deren Zustand gleich am Wochenende von den Arbeitern vor Ort eine Expertenmeinung einholen. Aus dem Gremium ausgeschieden sind neben Hoß und Vollmer Christian Brunner, Sven Fischer und Angelika Weisbrod.

von Götz Schaub

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