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„Ein schöner Platz für alle Weimarer“

Mehrgenerationen-Projekt „Ein schöner Platz für alle Weimarer“

Naherholung in unmittelbarer Nachbarschaft der Bundesstraße - geht das? In Weimar ist man davon überzeugt und investiert rund 224000 Euro, wobei 132000 über das Leader-Programm der EU finanziert werden.

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Bürgermeister Peter Eidam und Dieter Happel vom Bürger­hilfeverein freuen sich auf den Fortgang der Arbeiten an der Schutzhütte.

Quelle: Götz Schaub

Wolfshausen. Wer dieser Tage nach Wolfshausen kommt, bemerkt rechter Hand auf einem Schotterplateau ein in Bau befindliches Gebäude. „Das ist das Herzstück des auf diesem Gelände entstehenden Mehrgenerationenplatzes“ sagt Weimars Bürgermeister Peter Eidam. Am 11. August fanden sich dort schon mal Menschen ein, um Richtfest zu feiern.

Auch wenn vor allem die Wolfshäuser Bürger als unmittelbare Anlieger in die Planungen mit einbezogen wurden, betont Dieter Happel, Sprecher des Fördervereins Bürgerhilfe Weimar, dass die Schutzhütte und das Areal mit multifunktionaler Sportfläche, Boulefeld und Garten mit Bänken allen Bürgern der Gemeinde Weimar zugänglich sein sollen. Wie der Name schon sagt, soll der Mehrgenerationenplatz alle Mitbürger zusammenführen zu den unterschiedlichsten Anlässen.

„Hier können auch mal Kindergärten her kommen, Vereine, Kurse und Schulklassen“, sagt Eidam. Und das gerne ganzjährig, denn es gibt auch einen Ofen im Hauptraum. Auch die räumliche Nähe zum ebenfalls im Bau befindlichen Freiluftmuseum Zeiteninsel bei ­Argenstein soll später eine Rolle spielen. „Hier entsteht keine Konkurrenz zum Bürgerhaus. Die Veranstaltungen, die dort stattfinden können, wären hier nicht umsetzbar und umgekehrt. In der Schutzhütte wird es eher rustikal sein“, sagt Happel. Die Einweihung ist für September vorgesehen. Nein, nicht in diesem Jahr. Nächstes Jahr, also 2018.

Dann soll auch der zweite Teil des Wolfshäuser Grenzgangs stattfinden. Eidam verspricht sich vom Konzept, das dem Projekt zugrundeliegt, sehr viel und ist sich sicher, damit eine sinnvolle Ergänzung für die Angebote, die in Weimar gemacht werden, zu schaffen. Das sieht auch Happel so. „Das Projekt wurde unter Bürgerbeteiligung entwickelt und ist gewollt. Der Ort Wolfshausen erhält eine neue schöne Visitenkarte. Schon beim Richtfest konnte man feststellen, dass die Nähe zur B3 gar keine große Rolle spielt. Wenn die Außenanlagen erst einmal fertig und Bäume gepflanzt sind, wird das noch greifbarer werden.“

von Götz Schaub

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