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Ein Projekt mit Signalwirkung

Spatenstich Ein Projekt mit Signalwirkung

Mit dem symbolischen ersten Spatenstich ist es nun offiziell: Aus der Vision der Brüder Armin und Konrad Claar aus Hachborn wurde Dank vieler Helfer und Geldgeber jetzt Wirklichkeit. Im nächsten Jahr wird im Grund umweltfreundlich Biogas produziert.

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Die am Projekt Beteiligten wie die Brüder Konrad und Armin Claar (Dritter und Vierter am Spaten von links), politische Vertreter sowie Vertreter der bauausführenden Firma Herzog genossen den ersten Spatenstich zum Energiepark.

Quelle: Thorsten Richter

Heskem. „Wir bedienen uns respektvoll einer Energiequelle aus der Natur“, sagte Armin Claar gestern anlässlich des ersten Spatenstichs zum Bioenergiepark Ebsdorfergrund.

Zusammen mit seinem Bruder Konrad sowie Wolfgang Fettig, Geschäftsführer der Altus AG aus Karlsruhe, Ebsdorfergrunds Bürgermeister Andreas Schulz, Rainer Kühne, Geschäftsführer der Marburger Stadtwerke und Landrat Robert Fischbach freute sich Claar darüber, dass es tatsächlich gelungen sei, viele Menschen, Behörden und Entscheidungsträger von der Sinnhaftigkeit der Biogasanlage zu überzeugen.

Für zahlreiche Landwirte eröffnet sich dabei die Chance, ein neues Geschäftsfeld zu erschließen. „Dabei ist es wichtig darauf hinzuweisen, dass durch die Biogasanlage keine Nahrungsmittel vom Markt weggenommen werden“, sagte Bürgermeister Andreas Schulz. Denn die Rohstoffe zum Betrieb der Biogasanlage würden auf Feldern angebaut, die zuletzt nicht mehr bestellt wurden und ohne die Biogasanlage auch nicht bestellt würden.

Unter dem Eindruck der Ereignisse in Japan waren sich alle Projektbeteiligten einig, dass in Zukunft „kein Weg an den regenerativen Energien vorbeiführt“, wie es Landrat Robert Fischbach formulierte.

Die etwas kleinere Einheit, die Gemeinde Ebsdorfergrund, hat dabei nun den Vorteil schon die zweite Biogasanlage auf ihrem Gebiet gebaut zu bekommen, die rein rechnerisch alle Haushalte der Gemeinde versorgen könnte. Nicht zuletzt aus diesem Grund hat Schulz für seine Gemeinde das Ziel ausgegeben, schon 2020 energieautark zu sein.

von Götz Schaub

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