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Ein Fest in drei Akten für die Bürger

40-Jahre Ebsdorfergrund Ein Fest in drei Akten für die Bürger

Mit einem Tag der offenen Tür, Festakt, Sommerfest, Gesprächen, Musik, Feuerwerk und ausgelassener Stimmung feiert die Gemeinde Ebsdorfergrund ihren Werdegang und ihre Geschichte.

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Das Rathaus in Dreihausen, der Sitz der Gemeinde Ebsdorfergrund: Am Freitag ist dort „Tag der
offenen Tür“.

Quelle: Martina Becker

Dreihausen. Bevor die heutige Version der Großgemeinde Ebsdorfergrund im Jahr 1974 gegründet wurde, hatte bereits ein kleiner Zusammenschluss dieses Gemeindemodell getestet. „Es waren die Ortsteile Wermertshausen, Roßberg, Dreihausen, Heskem-Mölln und Wittelsberg, die die Idee der großen Gemeinschaft im namensgebenden Gebiet Ebsdorfer Grund aus der Taufe hoben“, berichtet Bürgermeister Andreas Schulz.

Zwei Jahre später, am 1. Juli1974, folgte der Zusammenschluss aller elf Ortsteile. Dieses Datum veranlasst die Kommune nun zum „Tag der Gemeinde“, der am Freitag facettenreich gefeiert werden soll. „Mit diesem Fest wollen wir vor allem denen Danke sagen, die in vierzig Jahren zum Erfolg der Gemeinde beigetragen haben“, erklärt Schulz.

Auf der offiziellen Einladungsliste stehen daher alle ehemaligen Mitarbeiter der Gemeinde und kommunalpolitisch Tätigen. „Überdies sollen sich alle Bürgerinnen und Bürger der Kommune angesprochen fühlen, am Fest teilzunehmen“, betont Schulz. Angekündigt haben sich bereits mehr als 500 Gäste. Beginnen wird die in drei Teile gegliederte Veranstaltung am Freitagnachmittag mit einem „Tag der offenen Tür“ in der Gemeindeverwaltung. Bei Kaffee und Kuchen oder einem Glas Sekt können die Besucher im ungezwungenen Gespräch mit den Mitarbeitern die unterschiedlichen Arbeitsfelder der Verwaltung kennenlernen. Alle Kooperationspartner der Gemeinde, wie der Rentenberater, das Orts- und Schiedsgericht, der Schutzmann, Existenzgründercoach sowie die Ansprechpartnerin rund um die Pflege werden vor Ort sein. Wie war es 1974, was sprach für die Gebietsreform, was dagegen und wer stand auf welcher Seite? Zwei, die es ganz genau wissen, gehen am Freitagabend diesen Fragen nach. Die Altbürgermeister Ottmar Wiegand und Helmut Nau standen sich als Kandidaten für das erste Bürgermeisteramt in der Großgemeinde gegenüber. Die Beiden werden zum Festakt die Geschichte von damals aufleben lassen. Umrahmt wird dieses Programm von den drei Chören des Gesangvereins Ebsdorf.

Nach Ottmar Wiegand wurdeAndreas Schulz Bürgermeister. Aus 22 Jahren Amtszeit will Schulz über ein paar herausragenden „Sternstunden“ erzählen, bevor der offizielle Teil nahtlos in ein Straßenfest übergeht.

Fünfzehn Stände rund um das Bürgerzentrum werden mit Cocktails, Eiscréme und Flammkuchen für das Wohl der Gäste sorgen. Buntes Licht wird mit Einbruch der Dunkelheit das Festgelände illuminieren und ab 22 Uhr können sich alle Besucher auf ein imposantes Feuerwerk freuen. Die Musik legt ein Profi-Disc-Jockey aus Köln auf.

von Martina Becker

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