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Ein Ferien-Angebot, das "irre Fun macht"

OP erfüllt Kindern Wünsche Ein Ferien-Angebot, das "irre Fun macht"

Kneeboard, Wakeboard und Wasserski - alles wurde ausprobiert. Manche Kinder ließen sich sogar freestyle, also ohne Hilfsmittel, über das Wasser ziehen.

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Als sich die Wakeboards auf der gegenüberliegenden Insel stapelten, kamen diese beiden Mädchen auf die Idee, es mal ohne Hilfsmittel unter den Füßen zu probieren und hatten eine Menge Spaß dabei. Rechts: Kneeboard fahren ist recht einfach und gibt den Wasserski-Anfängern ein erstes Gefühl, wie mit der Hantel umzugehen ist.

Quelle: Nadine Weigel

Niederweimar. 20 wirklich aufgeregte und erwartungsfrohe Kinder versammelten sich im Seepark zur Aktion „Wasserski“. Sah es am Morgen des Tages noch sehr nach Regen aus, stahl sich die Sonne dann doch durch die Wolken und strahlte volle zwei Stunden auf den See.

Wetter und Laune also top, dazu in David Hussain und Mario Struck zwei wirklich nette und kompetente Trainer. Es konnte also losgehen. Zunächst teilten die Trainer die mit Schwimmwesten und Neoprenanzügen ausgestatteten KInder in zwei Gruppen. Die einen versuchten sich sofort auf zwei Brettern, die anderen begannen mit Kneeboard und Wakeboard. In zwei Zehnergruppen, die nach einer Stunde die Bahnen tauschten, war jedem Kind ausreichende Starts garantiert. Während die Jungs Paul und Jannis beim Wasserski erst einmal ausgiebig Kontakt mit dem Wasser aufnahmen, kamen die Mädels Lara, Lea und Laura gleich beim allerersten Wasserski-Test ihres Lebens ganz gut aus der Startposition.

Foto: Nadine Weigel

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„Jungs können sich nicht so leicht weit nach hinten hocken, das können die Mädchen in diesem Alter besser“, erklärt Trainer David die Startschwierigkeiten beim „starken Geschlecht“. Vanessa hat den Bogen ganz schnell raus, sie fährt als ob sie es täglich zum Aufwärmen machen würde. Echt stark. Aber zwei drei Versuche weiter hatte doch jedes Kind sein Erfolgserlebnis. Derweil hatte die andere Gruppe auf den Kneeboards richtig gut Lachen. Das funktioniert eigentlich immer sofort, es sei denn man verkrampft und stürzt sich zu früh nach vorne. Dann haut einen der Ruck, wenn das Seil anzieht aus dem Kneeboard.

Schnell wechselten die Kinder zum Wakeboard- eine echte Herausforderung. Während die Kids unter der Anleitung von Trainer Mario gut wegkommen und zur gegenüberliegenden Insel wakeboarden, haben sie doch Schwierigkeiten von dieser wieder zurückzukommen. Die Starts misslingen, immer wieder kommt die Hantel alleine zurück.

Als tatsächlich schon acht Kinder auf der Insel stehen beginnen sie mit der „Not-Evakuierung“, sie hängen sich einfach alleine oder zu zweit ohne Hilfsmittel an die Hantel und lassen sich mit großem Spaß über das Wasser ziehen. „Das macht irre Fun“, ruft ein Mädchen als es über das Wasser gezogen wird. Wenn auch immer wieder Wasser geschluckt wurde, waren alle bis zum Ende mit Feuer und Flamme dabei.“Einfach nur toll“, sagt Annika. „Auf dem Kneeboard war es cool“, befand Anastasia. Auch Mika fand das Kneeboard toll. Wo es haperte, justierten die Trainer nach, gaben Tipps und siehe da, wer darauf hörte ,verbuchte sofort Erfolgserlebnisse. Am Ende hatte jedes KInd auch die Anfänger-Wasserskistrecke erfolgreich bezwungen. Für die Trainer gab es großen Applaus, dann genossen alle Teilnehmer noch ein Eis. Die meisten von ihnen blieben dann mit ihren Familien noch ein paar Stunden im Seepark. Es war echt super.

von Götz Schaub

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