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Ehepaar teilt sich eine Pfarrstelle

Amtseinführung Ehepaar teilt sich eine Pfarrstelle

Seit Sonntag teilt sich Heike Preising die Pfarrstelle Wittelsberg-Moischt und Schröck mit ihrem Mann Frank Miege. Zu ihrer Einführung rief sie zu mehr Zivilcourage im alltäglichen Leben auf.

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Heike Preising ist längst Teil der Kirchengemeinde. Chormitglied zu sein, gehört dazu. Am Sonntag wurde ihr offiziell die halbe Pfarrstelle überantwortet.

Quelle: Martina Becker

Wittelsberg. „Heike Preising ist schon längst eine vertraute Kollegin und vertraute Pfarrerin“, sagte Dekan Burkhard zur Nieden anlässlich der Einführungszeremonie. Stellvertretend für den Bischof überreichte er die entsprechende Urkunde und vollzog feierlich mit „Brief und Siegel“ die Amtseinführung.

Bereits vor drei Jahren begann Preising mit ihrer Arbeit als Pfarrerin. Seit Sonntag teilt sie sich offiziell die Pfarrstelle mit ihrem Mann Frank Miege, der bislang das Kirchspiel alleine betreute und den sie bereits vielfach vertrat. Sie sei daher schon routiniert in der Verkündung des Wortes Gottes, halt eine erfahrene „Wolkenschieberin“, meinte zur Nieden. Er bezeichnete Preising als sehr wach und klug, um die bevorstehenden Aufgaben zu stemmen. Aufgaben die verlangten taktvoll, diskret und doch wahrhaftig zu sein, was seinen Ausdruck mit zarten als auch mit deutlichen Worten und Gesten finden müsse, so die Überzeugung des Dekans. Über das Gleichnis von der „bittenden Witwe“ rief Preising in ihrer Predigt zu mehr Zivilcourage auf. Hinsehen, festhalten, außergewöhnliche Wege nicht scheuen, beharrlich sein und Visionen haben, war ihre Botschaft für die rund 150 Gemeindeglieder und Gäste. „Gib mir die richtigen Worte, gib mir den richtigen Ton“, sang die Pfarrerin als Teil des auftretenden Projektchors.

Dass dieser Liedtext sehr wahrscheinlich ihren eigenen Wunsch für das Amt zum Ausdruck brachte, war der Pfarrerin anzusehen. Der Segen für die zukünftige Arbeit im Kirchspiel wurde dem Ehepaar Preising-Miege gemeinsam zugesprochen.

Im Anschluss an den Gottesdienst waren alle Gottesdienstbesucher zum Feiern in das Bürgerhaus eingeladen. Grußworte von Vertretern aus Vereinen, Politik sowie von Kollegen aus der Gemeinde wurden hier noch bei Kaffee und Kuchen überbracht. Sie alle übermittelten ihre Glückwünsche zur Amtseinführung.

von Martina Becker

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