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„Wandermännchen“ leuchten für die Sieger

Wandertag in Leidenhofen „Wandermännchen“ leuchten für die Sieger

Knapp 450 Wanderer schnürten in Leidenhofen an zwei Tagen die Schuhe und bevölkerten die Wege beim 32. EVG-Wandertag der Wanderfreunde Leidenhofen.

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Mit Wanderpokal und Siegerkerzen zeichneten Vereinsvorsitzende Tanja Viel (links) und Bürgermeister Andreas Schulz (rechts) die Gewinner der Wandertage aus.

Quelle: Ina Tannert

Leidenhofen. Auf den mehrstündigen Wegstrecken bewiesen die Teilnehmer echte Wanderlust. Sie trotzten dem wechselhaften Wetter und wurden mit einem kleinen Wanderfest samt Siegerehrung belohnt.

Bereits zum 32. Mal fand der Wandertag der Europäischen Volkssportgemeinschaft (EVG) statt. Ausrichter waren die Wanderfreunde Leidenhofen. Im Vorfeld hatten die Vereinsmitglieder zwei Strecken abgesteckt und betreuten die Wanderer auf ihren Wegen.

Wertung

Platzierung Vereinsliste
- Volkssportfreunde Gießen (46 Teilnehmer)
- Berg- und Wanderfreunde Lindenstruth (44 Teilnehmer)
- VSG Wetterau Echzell (35 Teilnehmer)
- SC 77 Niederkleen (23 Teilnehmer)
- TTV Schröck (21 Teilnehmer)

Platzierung der EVG-Vereine und IVV-Vereine
- Feuerwehr-Sport Ebsdorfergrund (17 Teilnehmer)
- Wanderfreunde Neustadt (15 Teilnehmer)
- OHGV Dreihausen (13 Teilnehmer)

Die kleinere Wanderroute führte über sechs Kilometer über den Hasenberg bei Leidenhofen in Richtung Winnen bis zum Wald und an der Gemarkung Dreihausen entlang wieder zurück. Wer eine größere Herausforderung suchte, wählte die lange Strecke mit zwölf Kilometern. Die erstreckte sich weiter über den Gebrandeberg in Richtung Winnen bis kurz vor Roßberg und über Dreihausen zurück zum Startpunkt. Rund zwei Stunden mussten dazu eingeplant werden. Dafür wurden die Wanderfans mit einem Panoramablick auf die Gemeinde, den Frauenberg und die Lahnberge belohnt. An zwei Kontrollpunkten auf der Strecke gab es zudem von den Vereinsmitgliedern Getränke und Pausensnacks .

An dem zweitägigen Wanderevent nahmen zahlreiche Vereine aus der Gemeinde und aus ganz Hessen teil, darunter Wander-, Sport- und Ortsvereine, Feuerwehren und einige freie Wanderer. Traditionell ist der Wandertag auch ein kleiner sportlicher Wettkampf. Per Wanderpass wird die benötigte Zeit jedes Teilnehmers festgehalten. Das dient eher der persönlichen Benotung und hat nichts mit dem eigentlichen Wettkampf zu tun.

„Es kommt nicht auf Geschwindigkeit an“

Beim Wandern geht es schließlich nicht um Schnelligkeit oder Zeitdruck. „Es kommt nicht auf Geschwindigkeit an. Der Verein mit den meisten Teilnehmern gewinnt“, erklärte Tanja Viel, Vereinsvorsitzende der Wanderfreunde Leidenhofen. Die siegreichen Vereine erhielten in diesem Jahr keine Pokale, sondern bunte Siegerkerzen, verziert mit dem „Wandermännchen“ des Vereins. „Pokale sind Staubfänger, wir wollten mal etwas anderes, etwas Kreatives machen“, erklärte Viel.

Den ersten Platz holten sich die Volkssportfreunde aus Gießen, die damit auch den Wanderpokal des Sportevents ergattern konnten. Die Resonanz war weniger hoch als im vergangenen Jahr, in dem mehr als 500 Wanderer teilgenommen hatten. „Die Zahl der Wanderer hat sich verflüchtigt, noch früher waren es mal 1 600 an diesen Tagen“, sagte Bürgermeister Andreas Schulz, der die Siegerehrung begleitete. Auch in diesem Jahr kam der Großteil von auswärts, „vor Ort ist die Resonanz nicht mehr so groß wie sie mal war“, schätzte die Vereinschefin. Sie rief die Besucher beim Abschlussessen in der Mehrzweckhalle zu mehr Werbung für den traditionellen Wandertag auf.

von Ina Tannert

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