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Schulleiter ist ein langjähriger Kollege

Gesamtschule Ebsdorfer Grund Schulleiter ist ein langjähriger Kollege

Die Herzlichkeit, der Spaß, die aufrichtigen und offenen Worte während der Feier zur Ernennung zum Schulleiter zeigten Mirko Meyerding deutlich und nachhaltig, die richtige Wahl für sein Berufsleben getroffen zu haben.

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Das Kollegium, zum Teil unterstützt von Schülern sowie Meyerdings Ehefrau Bettina (nicht im Bild), überraschte Mirko Meyerding (rechts) mit Theater, Musik und schließlich einem sehr persönlichen Adventskalender.

Quelle: Götz Schaub

Heskem. Für die Kollegen ist Mirko Meyerdings Lebenslauf wahrlich eine Fundgrube für ein erheiterndes Theaterstück. Und sie bedienten sich für ­einen Beitrag zur offiziellen Ernennung zum Schulleiter am Freitagnachmittag reichlich und ­boten Einblicke in seine Lebensphasen, die ihn schließlich von Wolfsburg über Ingolstadt und Marburg nach Heskem kommen ließen.

Berufsweg war nicht vorgezeichnet

Meyerdings Berufsweg war in der Tat alles andere als vorgezeichnet, auch wenn es, laut Theaterstück, der Arzt seiner Mutter schon vor seiner Geburt gewusst haben will, dass er mal an der „GSE“ Karriere macht. Der Beruf des Lehrers stand bei ihm nicht gerade oben auf der Liste der Berufswünsche. Kehrte er doch selbst der Schule schon früh den Rücken, mit dem Hauptschulabschluss im Gepäck. Er sattelte aber später ordentlich drauf, holte das Abi nach, war in zwei Berufen ­tätig, studierte dann Deutsch und ­Geschichte. Damit waren dann die Voraussetzungen für den Lehrerberuf geschaffen.

Heimat an der GSE gefunden

2001 fing er an der Gesamtschule Ebsdorfer Grund an und fand keinen Grund, nicht dableiben zu wollen. Im Gegenteil. Als Mitglied der Schulleitung unter Schulleiter Lothar Potthoff übernahm er Verantwortung als Leiter des Hauptschulzweigs, dann als Leiter des gymnasialen Zweigs. Das Lehrerkollegium lernte ihn und seine Art zu arbeiten gut kennen und dann zu schätzen. Und zwar so sehr, dass Meyerding nun direkt an „seiner Schule“ zum Schulleiter ernannt werden konnte. Anne Kahlmeyer vom Personalrat der Schule sowie der stell­vertretende Schulleiter Ralph Pelka machten deutlich, dass dies auch der ausdrückliche Wunsch aus dem Kollegium gewesen sei und sie sich sehr freuen, dass es auch geklappt hat.

Kooperativer Führungsstil

Schulamtsdirektorin Heike Grosser vom Staatlichen Schulamt zeigte sich sehr einverstanden, konnte auch sie doch einen Einblick gewinnen, wie Meyerding als kommissarischer Leiter seine Arbeit verrichtete, was er unter einem „kooperativen Führungsstil“ versteht. So nannte sie ihn auch einen Teamplayer mit Vorbildcharakter und händigte ihm sehr gerne die Ernennungsurkunde aus.

„Man hat schon das Gefühl, Sie sind ewig mit dabei. Haben Sie doch schon so viel angeleiert“, fand auch der Erste Kreisbeigeordnete Marian Zachow in seiner Funktion als Schuldezernent. Und ja, er machte deutlich, dass das Thema „Mensa“ durchaus im Kreishaus präsent ist.

"Lehrer haben eine tolle Aufgabe"

Mirko Meyerding sagte: „Ich denke, wir Lehrer haben eine tolle Aufgabe, denn wir müssen Zukunft gestalten, indem wir junge Menschen auf diese Zukunft vorbereiten.“
Nicht zuletzt der vierte Platz im bundesweiten Wettbewerb „Starke Schule“ mache ihm Mut, auf dem richtigen Weg zu sein. „Ich rede ja gerne mal ein bisschen länger und liebe es, das letzte Wort zu haben“, sagte er abschließend, ehe er zum Empfang einlud.

An dieser Stelle nehmen wir uns die Freiheit, das letzte Wort seinem Vorgänger zu geben. Lothar Potthoff, der wie viele andere ehemalige Lehrer, Angestellte und Schüler gekommen war, sagte: „Er ist die rich­tige Person für diese Aufgabe. Ich freue mich sehr für ihn.“

von Götz Schaub

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