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Rutschen und klettern – aber sicher

Neue Spielgeräte Rutschen und klettern – aber sicher

Pünktlich zu den Osterferien sind die Spielplätze der Gemeinde Ebsdorfergrund fit für die neue Spielplatzsaison. Neue Geräte zum Toben und Schaukeln gab es gleich in drei Ortsteilen der Gemeinde.

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Bürgermeister Andreas Schulz (links) und Harald Bausch, Fachdienstleiter Tiefbau, überzeugten sich in Ilschhausen von der Sicherheit des neuen Spielgerätes.

Quelle: Patricia Grähling

Ilschhausen. Die Sonnenstrahlen und der erwachende Frühling ziehen allerorts die Menschen nach draußen. Für die Familien und die Kinder stehen pünktlich die Spielplätze der Gemeinde Ebsdorfergrund zur Verfügung, um sich dort aufzuhalten, zu spielen und zu treffen. Wie Bürgermeister Andreas­ Schulz erklärt, beauftrage die Gemeinde jedes Jahr ein externes Büro, um alle Geräte auf den 14 Spielplätzen in 13 Ortsteilen genau unter die Lupe zu nehmen und auf ihre Sicherheit zu überprüfen. Dann bekomme der Servicehof eine Liste mit den festgestellten Schäden, die sofort abgearbeitet würden. Zusätzlich überprüfen laut Fachdienstleiter Harald Bausch speziell ausgebildete Mitarbeiter des Servicehofs jeden Freitag die Spielgeräte auf ihre Sicherheit.

35.000 bis 50.000 Euro für Reparaturen und Sicherheit

In diesem Jahr wurden laut Schulz drei alte Spielgeräte ausgetauscht – für insgesamt 15 000 Euro. Zusätzlich würden jedes Jahr 35.000 bis 50.000 Euro in die Unterhaltung investiert, also in kleine Reparaturen, Fallschutz und die Sicherheitsüberprüfungen. Allein 15.000 Euro hat der Spielplatz in Ilschhausen die Gemeinde­ dieses Jahr schon gekostet: Dort steht nun ein neues Spielgerät zum Klettern und Rutschen. Es komplettiert die weitläufige Fläche mit Bolzplatz, Nestschaukel und Seilbahn.

„Der Spielplatz in Dreihausen bekommt eine­ neue Kletter­pyramide“, sagt Schulz. Die bisherige sei in die Jahre gekommen und bereits abgebaut. Das neue Klettergerät werde in den nächsten Tagen aufgebaut. Das Gleiche gilt für die alte Reifenschaukel in Rauischholzhausen, die in diesen Tagen ausgetauscht werden soll. „Die Kosten für unsere Spielplätze bewegen sich auf einem niedrigen Niveau, weil wir sie seit 20 Jahren permanent pflegen“, betont der Bürgermeister.

Spielplätze kommen vor den Friedhöfen

„Zu Beginn des Jahres gibt es für uns nichts Wichtigeres, als die Spielplätze auf Vordermann zu bringen, damit die Kleinen sicher spielen können“, sagt Schulz. Natürlich würden im Frühjahr alle öffentlichen Flächen auf Vordermann gebracht – „aber defekte Spielgeräte gehen, bei allem Verständnis für die Wünsche der Bürger, vor Pflege­ der Friedhöfe“.

Mit den Ortsvorstehern sei die Vorgehensweise abgesprochen: Sobald die Spielplätze sicher und spielbereit sind, kümmere der Servicehof sich um die Friedhöfe. Erst danach kommen die sonstigen öffentlichen Freiflächen an die Reihe.

von Patricia Grähling

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