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Jeder bekommt seinen eigenen Spind

Spatenstich in Hachborn Jeder bekommt seinen eigenen Spind

Die Verhältnisse im Hachborner Feuerwehrhaus sind sehr beengt. In einem Anbau sollen nun auf 125 zusätzlichen Quadratmetern Fahrzeughalle, ­Lager und eine Umkleide untergebracht werden.

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Uwe Hamatschek (Bauamt, von links), Wehrführer Uwe Schäfer, Bürgermeister Andreas Schulz, Gemeindebrandinspektor Wilfried Eucker, Architekt Karsten Schmidt und Ortsvorsteher Jürgen Schäfer setzen den Spatenstich für den Feuerwehranbau.

Quelle: Patricia Grähling

Hachborn. Die ersten Arbeiten haben die Mitglieder der Hachborner Feuerwehr schon übernommen: Das an das Feuerwehrhaus angrenzende Grundstück ist freigeräumt, Hecken sind teilweise entfernt und auch im Inneren des bestehenden Gebäudes wurden schon einige Spinde beiseite geräumt. Die Bauarbeiten am Anbau an das Hachborner Feuerwehrhaus können daher nach dem nun offiziell gesetzten Spatenstich richtig losgehen.

Insgesamt 355.000 Euro hat die Gemeinde für den Anbau an das Feuerwehrhaus in seinen Haushalt eingestellt. Hinzu kommen umfangreiche Eigenleistungen, die das Team der Feuerwehr zugesagt hat. Bürgermeister Andreas Schulz (SPD) rechnet damit, dass die Mitglieder sich mit einem Gegenwert von mindestens 55.000 Euro in das Bauprojekt einbringen werden.

„Eine gute Investition in den Standort“

„Wir geben viel Geld für das Feuerwehrhaus aus“, sagte Schulz beim Spatenstich. „Auf der anderen Seite ist es eine gute Investition in den Standort.“ Denn dort sei die bauliche Situation bislang „unglücklich“: Die Fahrzeughalle ist abschüssig, es ist zu wenig Platz für die Spinde der mitgliederstarken Abteilungen, die vorhandenen Spinde stehen zudem in der Fahrzeughalle. „Mit dem Anbau lösen wir die Probleme hoffentlich alle“, so der Bürgermeister.

Das Feuerwehrhaus werde komplett ohne Zuschüsse ange­packt, nur mit Geld der Gemeinde und der Eigenleistung. „Wir hätten einen Zuschuss ­bekommen – allerdings erst ­irgendwann und nicht jetzt“, ­erklärt der Rathauschef.
„Wir nutzen das Grundstück am Bürgerhaus und Feuerwehrhaus maximal aus“, erklärt der Architekt Karsten Schmidt. Die aktuellen Räume seien für eine moderne Feuerwehr suboptimal – mit den neuen Plänen, die gemeinsam mit den Feuerwehrleuten erstellt worden seien, solle sich einiges ändern: ­Eine der beiden Fahrzeughallen zieht in den Anbau um. Dort ist ebenfalls Platz für Lagerflächen – und eine separate Umkleide für die Männer der  insgesamt 42 Personen starken Einsatzabteilung. Die alte Fahrzeughalle werde umgewandelt in eine Umkleide für die Damen. Zusätzlich soll es getrennte Umkleiden für die Jungs und Mädchen der Jugendfeuerwehr geben, die immerhin 40 aktive Mitglieder hat. Mit dem Anbau bekommt die Feuerwehr nun zudem auch einen eigenen Eingang.

Eigenleistung der Kameraden ist gefragt

„Optisch wird das Feuerwehrhaus dem Pavillon angepasst, der vor einigen Jahren an das Bürgerhaus angebaut wurde“, erklärte der Architekt. Dunkelrotes Holz werde das Gebäude also verzieren, ein verglastes Tor sorge zudem für viel Licht im Inneren. Zum Ende des Jahres solle das Projekt dann fertig sein. „Es wird eine Herausforderung, alles zu verzahnen und Eigenleistung und Firmen miteinander abzustimmen“, so Schulz. Er forderte daher dazu auf, Probleme immer sofort anzutreten. „Wir wollen ja auch Ende des Jahres noch alle Kameraden sein“, sagte Ortsvorsteher Jürgen Schäfer.

„Es ist nötig, etwas an diesem Standort zu machen, damit jeder seinen eigenen Spind bekommt“, sagte der Gemeindebrandinspektor Wilfried Eucker.­ „In den anderen Ortsteilen ­werden wir sukzessive auch so verfahren“, versprach er.

von Patricia Grähling

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