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Frau bei Unfall schwer verletzt

Rentner missachtet Vorfahrt Frau bei Unfall schwer verletzt

Da zunächst als Unfallort der Fronhäuser Ortsteil Erbenhausen genannt wurde, rückten Einsatzkräfte der Fronhäuser Feuerwehren aus. So kam es, dass sie einen Einsatz in Ebsdorfergrund absolvierten.

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Unfall bei Hachborn: nach einer Kollision wurde eine Frau in ihrem Auto eingeklemmt.

Quelle: Tobias Hirsch

Hachborn. Es war gegen 9.40  Uhr am Montag, als sich der Unfall auf der L 3048 am Abzweig nach Hachborn aus Richtung Heskem kommend ereignete. Nach Polizeiangaben wollte ein 71-jähriger Mann mit seinem Auto aus Richtung Heskem kommend nach links in Richtung Ortslage Hachborn einbiegen.

Entsprechend ordnete er sich auf die Linksabbiegespur ein und kreuzte dann die Gegenfahrbahn, ohne zu bemerken, dass ihm von dort ein Auto entgegenkam, das von einer 47-jährigen Frau aus dem Lahn-Dill-Kreis gesteuert wurde. Diese konnte nicht mehr ausweichen, so dass die beiden Fahrzeuge kollidierten.

Autofahrerin überschlug sich

Während der Wagen des Mannes auf der Straße verblieb, überschlug sich das Auto der Frau und blieb dann auf der Seite liegen. Einsatzkräfte der Feuerwehr Fronhausen-Mitte und des Schutzbereiches Ost (Sichertshausen, Bellnhausen und Hassenhausen), die zunächst die Unfallstelle bei Erbenhausen erwarteten,  erreichten aber auch schnell den Unfallort auf Höhe von Hachborn und  machten sich nach ihrem Eintreffen sofort daran, die im Fahrzeug verbliebene eingeklemmte Frau zu retten.

„Dazu wurde entschieden, das Dach des Fahrzeugs mit hydraulischen Rettungsgeräten zu öffnen, um den Rettungsdienst Zugang zur Frau zu verschaffen“, sagt Jens Hemer von der Fronhäuser Feuerwehr.
Obgleich die Frau schwer verletzt war, sei sie während dieser Aktion ansprechbar gewesen. Sie wurde dann nach einer Erstversorgung in ein Krankenhaus gebracht.

Ausrückzeit der Wehr war gut

Der Einsatz der Feuerwehr fand unter der Leitung des Fronhäuser Gemeindebrandinspektors Eric Schnabel statt. Die Ausrückzeit der Wehr war für die Tageszeit sehr gut. Das war zwei Faktoren geschuldet. Zum einen befanden sich aufgrund einer routinemäßigen technischen Überprüfung Mitglieder der Feuerwehr zufällig schon am Feuerwehrgerätehaus, zum anderen sorgte die Vereinbarung mit heimischen Firmen, im Notfall Angestellte, die in ihren Heimatorten Mitglieder der dortigen Einsatzabteilungen sind, auch für hiesige Einsätze zur Verfügung zu stellen, für eine Personalstärke von 20 Personen.

Auch der 71-Jährige wurde in einem zweiten Rettungswagen behandelt.

von Götz Schaub

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