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Dreihäuser feiern Rekordjahr

Freiwillige Feuerwehr Dreihäuser feiern Rekordjahr

Fast schon euphorisch blickte die Feuerwehr Dreihausen auf ein abwechslungsreiches Jahr zurück und schaut voller Vorfreude auf den Baustart des Hauptquartiers.

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Vereinschef Wolfgang Schmidt (Zweiter von rechts) und Stellvertreter Hans-Konrad Wagner (von links) ehrten Reiner Emmerich, Helmut Wissig, Gisela Schnell, Brigitte Piscator, Hans-Heinrich Schnell und Dieter Hedderich.

Quelle: Ina Tannert

Dreihausen. Rekordzahlen, Einsatzerfolge, neues Gerätehaus – es läuft bei der größten Feuerwehr der Gemeinde. „2016 war das erfolgreichste Jahr“, konnte Wehrführer und Vereinschef Wolfgang Schmidt während der Jahreshauptversammlung verkünden.  Die Truppe kann sich über Mitgliedermangel nicht beschweren, konnte im vergangenen Jahr ein Plus von rund 20 Neuzugängen verzeichnen und erreichte somit die Rekordmarke von 400 Mitgliedern. „Wir bewegen uns gegen den allgemeinen Abwärtstrend“, sagte der Vorsitzende. Auch die Einsatzabteilung ist mit derzeit 51 Aktiven mehr als gut ­aufgestellt – „ein weiterer ­Rekord“.

Einsatzabteilung ist gut aufgestellt

Die Größe der Einsatzabteilung, samt ausreichendem Equipment, sei auch nötig. Denn: die Dreihäuser Wehr ist für die Tagesalarmsicherheit der Gemeinde zuständig. Die Truppe stellt sicher, dass ausreichend Einsatzkräfte in der Nähe zur Verfügung stehen, um im Notfall umgehend handeln zu können. Wo in anderen Ortsteilen die meisten Mitglieder der Wehren außerhalb arbeiten, sind mehrere Dreihäuser auch beruflich vor Ort tätig, können entsprechend schnell im Feuerwehrhaus sein.

Ehrungen

Für 25 Jahre: Hendrik Debelius, Gisela und Hans-Heinrich Schnell

Für 40 Jahre: Dieter Hedderich, Reiner Emmerich, Helmut Wissig und Brigitte Piscator

Auf Wettkampfebene setzte sich das Rekordjahr fort. Zur hessischen Feuerwehrleistungsübung in Kirchhain schickte die Truppe fünf Staffeln ins Rennen, so viele wie nie zuvor. Die Dreihäuser sicherten sich den Titel des Kreis- und Bezirksmeisters, zwei Mannschaften qualifizierten sich für den Landeswettbewerb.

Über rege Aktivität kann sich auch die Jugendabteilung freuen, die mit 24 Mitgliedern einen weiteren Rekord aufstellte. „Wir haben so viele Jugendliche wie nie zuvor“, lobte Jugendfeuerwehrwart Sascha Merkel. Auch Übertritte in die Einsatzabteilung gab es einige, die Jugendtruppe sorge damit für „deutlich mehr Nachwuchs“ als früher.

Neues Gerätehaus kostet 1,5 Millionen Euro

Die Altersabteilung, die im vergangenen Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum feierte, beteiligt sich an der Finanzierung für das neue Heim der Feuerwehr. Zuletzt spendeten die Altherren 400 Euro aus eigenen Veranstaltungen. Kaum erwarten kann die Wehr den geplanten Umbau des Feuerwehrgerätehauses. In diesem Jahr soll das Gebäude für 1,5 Millionen von der Gemeinde erweitert werden. Noch ist der Bauantrag nicht gestellt, dieser Schritt stehe jedoch kurz bevor, teilte der Vorsitzende mit. Der Vorstand vermutet den Baustart irgendwann im Sommer.

Um die weitergehende Ausstattung kümmert sich der Feuerwehrverein selber, legt dazu bereits Geld aus der Vereinskasse zurück. „Alles, was über die Pflicht der Gemeinde geht, übernehmen wir.“ Unter anderem für die Jugendräume sind Investitionen geplant, etwa für Sportgeräte. Die Vorfreude auf das neue Feuerwehrheim ist riesig – „wir sind heiß drauf“, sagte Schmidt abschließend.

von Ina Tannert

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