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Bandabend

Dreihäuser rocken auf Bühne und Tanzfläche

Mit einem rockigen Bandabend sorgten am Samstag zahlreiche Musiker aus Dreihausen für echtes Festival-Feeling im Bürgerzentrum.

Lange hielt es die 200 Besucher des Bandabends nicht auf den Stühlen.

© Ina Tannert

Dreihausen. Mit einer bunten Mischung aus knalligem Rock, Pop, gefühlvollem Soul oder soften Balladen rissen die Musiker das Publikum mit und rockten bis in die Nacht den gut gefüllten Saal. Über 200 Besucher strömten in das Bürgerzentrum und genossen einen abwechslungsreichen Abend mit jeder Menge Hits und Evergreens der vergangenen Jahrzehnte. Drei Bands aus Dreihausen sorgten für beste Stimmung auf wie vor der Bühne.Unter dem Jubel der Gäste gab die Rock- und Pop-Coverband „Timezone 280“ an diesem Abend ihr Konzert-Debüt und füllte mit bewährten Klassikern der Eagles oder Pink Floyd rasant die Tanzfläche.

Auch die beiden Gastbands „The Savage“ und „Midnight soul“, ebenfalls aus Dreihausen, brachten Leben auf und vor die Bühne. Mit Rock ‘n‘ Roll, Rocka-billy, Beat- und Soul-Musik der frühen 1960er und 70er Jahre begeisterten die erfahrenen Bands das Publikum. Ein Geburtstagsständchen um Mitternacht für eine Besucherin, bei dem der gesamte Saal mitsang, durfte auch nicht fehlen. Bis in die späten Nachtstunden feierten Musiker und Publikum ausgiebig einen gelungenen, in dieser Konstellation bislang einmaligen Bandabend. „Ein super Abend mit guter Stimmung und viel handgemachter Musik aus Dreihausen“, zeigte sich etwa Gerda Block begeistert.

Coverband „Timezone 280“ gab Premiere

Der erste Auftritt von „Timezone 280“ erhielt jede Menge Zuspruch aus dem tanzenden Publikum. Mit „Hotel California“ von den Eagles konnten die Musiker erst nach der dritten Zugabe und begleitet von donnerndem Applaus die Bühne verlassen. „Damit hätten wir nicht gerechnet“,  zeigte sich Bassist Rainer Kutsch begeistert über den Anklang.

Die Band ging aus den Reihen des Veranstalters, dem Dreihäuser Chor „Happy Music“, hervor. Die musikalisch bereits erfahrenen Mitglieder zwischen 48 und 69 Jahren spielten zum Teil bereits in anderen Bands. Für junges Blut in den Reihen sorgt die 21-jährige Sängerin Silva Kutsch. Nach einer längeren musikalischen Pause entschied man sich vor zwei Jahren spontan „die Instrumente wieder von der Wand zu nehmen und loszulegen“, erklärte Gitarrist Harry Kull. Einen Schwerpunkt in ihrem Repertoire legen die Musiker auf klassischen Rock und Pop der 1980er Jahre, bleiben als Coverband nah am Original, „hauchen dem Ganzen aber noch unseren eigenen Geist ein“.

Erster Bandabend war ein voller Erfolg

Sie alle verbindet die Liebe am gemeinsamen Spielen, „wir sind eine motivierte Truppe mit Spaß an der Musik“. Auch die Idee ein gemeinsames Konzert zu gestalten entstand ganz spontan, „das war ein Risiko und wurde doch zum Erfolg“.

Der Chor überlegt bereits den rockigen Bandabend zu wiederholen. „Das Ganze ist sehr gut angekommen, wir konnten auch die Leute hervorlocken, die man mit üblichen Veranstaltungen nicht erreichen kann“, fasste Organisatorin Gaby Spill-Ebert eine gelungene Veranstaltung zusammen.

 
Mit klassischen Rock- und Pop-Songs gaben Burkhard Spill (von links), Klaus Wurdinger, Silva Kutsch, Rainer Kutsch, Thomas Nehrke, Harry Kull und Kieran Schmidt von „Time-zone 280“ ein erfolgreiches Konzert-Debüt. Foto: Ina Tannert

von Ina Tannert


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