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Dreifacher Grund zum Feiern in Wittelsberg

Festwochenende der Feuerwehr Dreifacher Grund zum Feiern in Wittelsberg

50 Jahre Jugendabteilung, eine aufstrebende Kinderfeuerwehr und die Einweihung des neuen Anbaus – viel zu feiern gab es am vergangenen Wochenende für die Feuerwehr Wittelsberg.

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Von den Gästen gab es Standing Ovations für gleich mehrere festliche Ereignisse in der Wittelsberger Feuerwehr.

Quelle: Ina Tannert

Wittelsberg. Drei Tage lang feierte die Truppe mit den Wittelsbergern, Unterstützern und politischen Vertretern drei Errungenschaften der vergangenen Jahren. Viel Lob gab es beim Festkommers für die stabile Nachwuchsförderung der Truppe. Mit insgesamt 27 Mitgliedern sei die seit 50 Jahren bestehende Jugendabteilung und die 2014 gegründete Kinderfeuerwehr bestens aufgestellt, der Nachwuchs der Einsatzabteilung gesichert, lobte Vereinsvorsitzender Gerhard Staubitz.

Unter den Gästen waren auch einige Mitglieder, die sich als Jugendliche im Gründungsjahr der neuen Abteilung anschlossen. Diese wurde mit 17 Nachwuchskräften im Dezember 1966 ins Leben gerufen, war zur damaligen Zeit etwas völlig Neues im Brandschutz, berichtete Jugendfeuerwehrwart Jens Mink. Erfolgreich nahm die neue Jugendabteilung an ersten Wettkämpfen teil, erfreute sich bis in die 1980er-Jahre hinein einer hohen Stabilität und regem Zuwachs. Nach einigen Jahren mit weniger Nachwuchs stellte sich die Feuerwehr um 1990 neu auf, und das Interesse wuchs weiter: Vor zwei Jahren wurde die Kinderfeuerwehr ins Leben gerufen, in der heute 14 Kinder die ersten Grundlagen des Feuerwehrdienstes erlernen.

Einsatzbereitschaft ist „eine Quelle der Kraft"

„50 Jahre Jugendarbeit sind wahrlich ein Grund zu feiern“, lobte Bürgermeister Andreas Schulz, der zudem den hohen Einsatz der gesamten Truppe für die Erweiterung ihres Feuerwehrhauses hervor hob. Was diese in den vergangenen Monaten und Jahren geschaffen hätten, sei „eine Quelle der Kraft – das kann sich sehen lassen“.

Die Bauarbeiten des neuen Anbaus, der nun offiziell eingeweiht wurde, begannen im Januar vergangenen Jahres. Die Mammutaufgabe Anbau konnte nur durch großzügige Spenden aus der Bevölkerung und durch eine hohe Eigenleistung der Wehr erfolgen. 4000 Stunden brachten die Kameraden mit ein, insgesamt ein Wert von 100.000 Euro, rechnete Schulz vor. Jeweils 25.000 Euro flossen als Finanzspritze von der Wittelsberger Bevölkerung sowie vom Feuerwehrverein in das Projekt, 50.000 Euro stammten aus der Dorferneuerung. „Insgesamt ein Wert von 200.000 Euro – das ist beispielhaft“, lobte der Gemeindechef.

Mit großem Applaus und Standing Ovations honorierte die Festgesellschaft dieses Engagement für den örtlichen Brandschutz und die Jugendfeuerwehr. Die Jugendlichen nutzen die zusätzlichen 150 Quadratmeter bereits rege und derzeit wird die kleine Werkstatt ausgestattet, in der die Jugendlichen einige Grundlagen handwerklicher Arbeit erlernen. Ein weiterer Raum dient als Feuerwehrmuseum samt alter Spritze, die von der Wehr aufwendig restauriert wurde.

 
Zahlreiche Mitglieder konnten Bürgermeister Andreas Schulz (von rechts) und Vereinsvorsitzender Gerhard Staubitz während des Festkommers für 25, 40 und 50 Jahre sowie mit der Ehrenmitgliedschaft auszeichnen. Foto: Ina Tannert
 
Ehrungen

Für 25 Jahre: Andreas Wieber, Björn Ebinger, Björn Kaiser, Jörn Ludwig, Mario Ebinger, Matthias Nau, Michael Kusiowsky und Timo Mudersbach

Für 40 Jahre: Bernd Wilhelm, Eckhard Bier, Egon Schweinsberger, Gerhard Staubitz, Gotthard Debelius, Günter Pickhardt, Hans-Joachim Grau, Harald Hesse, Heinz-Hermann Nau-Bingel, Rainer Bingel, Rainer Schick, Reinhold Ludwig, Thomas Preiß, Uwe Köhler, Volker Hartung, Volker Wagner, Walter Schomber, Wolfgang Fischer und Ralf Olemotz

Für 50 Jahre: Heinrich Ochse, Heinz Wagner, Helmut Preiß, Jürgen Mahla, Ludwig Mink, Manfred Gritsch, Manfred Peil, Walter Lauer, Werner Weber, Erich Sauer, Heinrich Rauch, Hermann Preiß und Walter Seitner

Ehrenmitglieder: Manfred Gritsch, Werner Köhler, Manfred Peil, Walter Schomber, Heinz Wagner, Bernhard Briefs, Rolf Dommermuth, Rainer Hormel, Ludwig Mink, Georg Seibert, Herbert Wagner, Walter Lauer, Gerhard Sowa und Heinrich Breitstadt

von Ina Tannert

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