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Drei Verletzte nach Trunkenheitsfahrt

Unfall am Kreisverkehr Drei Verletzte nach Trunkenheitsfahrt

Zwei Männer aus Amöneburg und eine Frau aus Niederweimar sind Opfer eines Verkehrsunfalls, der sich am Sonntag um 6.50 Uhr am Niederweimarer Kreisverkehr beim Kieswerk ereigenete.

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Der schwarze Mercedes-Kombi (rechts) kam am Kreisel beim Niederweimarer Kieswerk von der Straße ab und wurde nach einer Fahrt durchs angrenzende Feld von einer Böschung zurück auf die Straße geworfen, wo er in den schwarzen Hyundai SUV geriet. Ein Großaufgebot von Rettungskräften, darunter 45 Feuerwehrleute, war im Einsatz.

Quelle: Michael Hoffsteter

Niederweimar. In seinem schwarzen Mercedes Kombi war ein 30-Jähriger gemeinsam mit einem 20-Jährigen als Beifahrer am Sonntagmorgen von Gladenbach kommend Richtung B 3 unterwegs. Beide Männer stammen aus Amöneburg. Der Mercedesfahrer kam in der scharfen Kurve vorm Niederweimarer Kreisel vermutlich aufgrund von überhöhter Geschwindigkeit von der Straße ab. Er stand unter Alkoholeinfluss. So berichtete Polizeioberkommissar Oliver Kapaun der OP.

Das Auto pflügte links von der Straße durch ein Feld, geriet an eine Böschung und wurde von dort zurückgeworfen auf die Straße.

Kreisverkehr nach Unfall eineinhalb Stunden gesperrt

Der Mercedes Kombi landete der Polizei zufolge auf einem schwarzen Hyundai SUV, der gerade in den Kreisel einfuhr. Am Steuer saß eine 44 Jahre alte Frau aus Niederweimar. Alle drei Beteiligten wurden verletzt, der 20-Jährige im Mercedes am schwersten.

Die Hyundai-Fahrerin und der Mercedes-Fahrer kamen augenscheinlich mit leichteren Verletzungen davon. Sie wurden aufgrund der Heftigkeit des Aufpralls jedoch ebenfalls ins Klinikum gebracht, um im Schockraum weiterführend behandelt zu werden. An beiden Autos entstand nach Angaben von Polizeioberkommissar Kapaun vermutlich Totalschaden. Den Gesamtschaden schätzte die Polizei auf rund 25.000 Euro. Der Kreisverkehr war nach dem Unfall etwa eineinhalb Stunden lang einseitig gesperrt. Ein Großaufgebot von Rettungskräften war vor Ort. Neben Notarzt, Sanitätern und Polizei gehörten dazu auch etwa 45 Feuerwehrleute aus der Gemeinde Weimar, die die technische Hilfe gewährleisteten.

von Carina Becker-Werner

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