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Drei Träger, fünf Einrichtungen, ein Ziel

Kitas vernetzen sich Drei Träger, fünf Einrichtungen, ein Ziel

Die Kindergartenträger im Ebsdorfergrund wünschen sich ein Betreuungsangebot aus einer Hand. Dafür wollen sie sich in Zukunft gemeinsam präsentieren, untereinander absprechen und miteinander planen.

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Drei Kinderkrippen und drei individuelle Werbebanner, die jedoch ein gemeinsames Gesamtbild ergeben.Foto: Martina Becker

Dreihausen. Ohne die eigene Individualität der Betreuungseinrichtungen in Frage zu stellen wollen die Träger der Kindertagesstätten und Kinderkrippen als Gemeinschaft auftreten. Pfarrerin Margret Ortmann und Bürgermeister Andreas Schulz sind der Meinung, dass zahlreiche Aspekte für eine enge Zusammenarbeit sprechen.

Ortmann spricht dabei für die kirchlichen Kindergärten in Ebsdorf und Hachborn. Die gemeindlichen Einrichtungen befinden sich in Beltershausen und Dreihausen. Ab dem 1. Janaur 2013 gehört auch der ehemals kirchliche Kindergarten Rauischholzhausen zu dieser Trägerschaft. Dritter im Bunde ist der Verein „Kinder im Grund“, der im Kindergarten Dreihausen eine Krippengruppe unterhält.

Man wolle sich gegenseitig unterstützen, betonte Bürgermeister Andreas Schulz bei einem Treffen in der Gemeindeverwaltung, bei dem auch alle Leiterinnen der Einrichtungen zugegen waren. Bei dieser Gelegenheit konnten sich Anina Ladmann und Berit Wörl, die neuen Führungsköpfe des Kindergartens Rauischholzhausen sowie der am 1. Februar 2013 öffnenden Krippengruppe in Beltershausen vorstellen.

Unter den Dächern der fünf Standorte befinden sich 14 Gruppen, in denen knapp 300 Kinder im Alter von neun Monaten bis sechs Jahren betreut werden. Dies geschieht durch den Einsatz von 48 Beschäftigten. Die Kindertagesstätten sind der größte Beschäftigungsbereich der Gemeindeverwaltung, betonte Schulz. Bieten möchte man den Eltern und Kindern ein optimales und leicht zu überblickendes Angebot. Der erste Schritt dabei ist die Schaffung eines Informationsknotenpunktes. Gemeinsame Ansprechpartnerin wird Heike Schick sein. Die Mitarbeiterin der Gemeinde ist seit Jahren zuständig für das Kindergartenwesen. Priorität hat für alle, dass die Eltern möglichst ihren Wunschbetreuungsplatz bekommen. Konkurrenz untereinander soll es nicht geben. „Wir wollen in der Fläche vertreten sein und wünschen uns eine gleichmäßige Auslastung“, sagte Schulz. Die Pfarrerin unterstrich das Interesse an einer guten Zusammenarbeit und lobte, dass man sich in der Gemeinde Ebsdorfergrund in herausragender Weise für die Kinder und Familien engagiere. Tanja Wagner, Vorsitzende des Vereins „Kinder im Grund“ begrüßte ebenfalls die Entscheidung für eine Zusammenarbeit und Dagmar Lohr, Leiterin der Kita Ebsorf meinte: „Das ist ein ganz großer Schritt, der hier stattfindet.“

Der Bürgermeister betonte, dass in allen Einrichtungen seit Jahren ganz „großartige“ Arbeit geleistet werde. Der Start ins engere Miteinander soll mit einer gemeinsamen Kindergartenbroschüre untermauert werden. Schulz hielt eine Überraschung für die Mitarbeiterinnen der fünf Kindergärten und drei Krippen bereit. Er hatte für jede Einrichtung ein Banner fertigen lassen – für eine gute Werbung.

Das Besondere an den Aufstellern ist, dass sie zusammen aufgestellt ein übergreifendes Bild ergeben und trotz der Individualität die Zusammengehörigkeit der Einrichtungen verdeutlichen.

Für das Jahr 2013 gibt es in der Gemeinde noch acht freie Kindergarten- und 14 freie Krippenplätze. Kontakt: Heike Schick, Telefon 06424/30416.

von Martina Becker

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